Roland Ragg

Beim Neujahrs-Umtrunk des Vereins „Soziales Netzwerk Aach“ im gut besetzten evangelischen Gemeindezentrum Aach konnte der Vorsitzende Hubert Wetzel für die zurückliegenden Jahre eine recht positive Bilanz ziehen. Denn trotz der Corona-Pandemie gab es in allen Bereichen Zuwächse, wie er verdeutlichte. Insbesondere bei der Zusammenarbeit mit der Gemeinde Volkertshausen konnte ein überproportionales Ergebnis erzielt werden, so Wetzel.

Einschränkungen in den vergangenen Jahren

Zunächst ging Hubert Wetzel auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. So habe man mit Corona und den damit verbundenen Einschränkungen leben müssen. Er bedauere den Verlust der Computeria. Diese musste wegen gesundheitlicher Gründe der ehrenamtlichen Helfer eingestellt werden. Dafür finde die fröhliche Kaffeerunde mit Maren Kanz und ihrem Team wieder regelmäßig statt.

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Die Einsätze in der Nachbarschaftshilfe konnten laut Wetzel um zehn Prozent auf 5800 Stunden erweitert werden. Besonders hervorzuheben sei dabei die Steigerung der Stunden in Volkertshausen von 910 auf 1045 Stunden gewesen. Der Verein habe sich weiterhin positiv entwickelt und zähle jetzt 312 Mitglieder.

Gute Finanzlage

„Auch finanziell steht der Verein gut da, so dass wir alle unsere Aufgaben gut erledigen können“, sagt Hubert Wetzel, der in diesem Zusammenhang ein herzliches Dankeschön an alle Spender und an die beiden unterstützenden Gemeinden zum Ausdruck brachte. In seinen Dank schloss der Vereinsvorsitzende auch die vielen ehrenamtlichen Helfer sowie die Einsatzleitung mit Ingrid Gielen und Maren Kanz mit ein.

Ein Kompliment machte er auch Vroni Neidhart und Bernhard Katzer, die mit einer sehr erfolgreichen Werbekampagne das soziale Netzwerk noch bekannter machen konnten. Darüber hinaus habe man 13 neue Helfer begrüßen können. In diesem Jahr stehe die Renovierung des Gebäudes in der Mühlenstraße, in dem sich die Vereinsräume befinden, an. Darüber freue man sich jetzt schon.

Gemeinde ist dankbar

Bürgermeister Manfred Ossola war ebenfalls zugegen. Er ging in seinem Grußwort auf die Gründung des Vereins im Jahr 2009 ein. Damals habe der Aacher Bürger Horst Liebmann die Vision für die Gründung eines solchen Vereins gehabt. „Heute bin ich froh, dass wir diesen Weg beschritten haben“, so der Aacher Verwaltungschef. Er hob auch noch einmal die Zusammenarbeit mit Volkertshausen hervor. Das Zusammenwachsen stand auch für den Volkertshauser Bürgermeister Marcus Röwer in seinem Grußwort an erster Stelle. Für diese wertvollen Dienste sei die Gemeinde sehr dankbar.