Ein Lastwagen, der am Donnerstagmittag auf der A81 in Fahrtrichtung Stuttgart auf der Höhe von Engen gebrannt hat, sorgte am Abend doch noch für einen längeren Stau. Wie die Polizei mitteilt, war das Abschleppen des Lastwagens aufwändiger als gedacht: Ab 17 Uhr musste erneut der mittlere Fahrstreifen gesperrt werden, damit ein Kranwagen erst die Aluminiumladung des Lastwagens und dann das Fahrzeug selbst abtransportieren konnte. Allein die Ladung wog 23 Tonnen und musste auf einen anderen Lastzug umgeladen werden.

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Die Polizei teilt auch Details zu dem Vorfall mit: Der 57-jährige Fahrer habe einen Reifendefekt an der letzten Achse des Aufliegers bemerkt und daher auf dem Standstreifen angehalten. Noch während er mit seiner Spedition telefoniert habe, sei ein Brand an den Rädern ausgebrochen, der sich rasch auf den ganzen Auflieger ausdehnte.

Die Feuerwehren Engen und Singen waren mit acht Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort, um den Brand schnell zu löschen. Die Fahrbahn war ab circa 13.20 Uhr bis 14 Uhr komplett gesperrt und wurde dann Schritt für Schritt wieder freigegeben – bis der Abschleppdienst kam.

Ein Lastwagen mit Aluminiumladung brennt auf der A81 bei Engen in Fahrtrichtung Stuttgart.
Ein Lastwagen mit Aluminiumladung brennt auf der A81 bei Engen in Fahrtrichtung Stuttgart. | Bild: Feuerwehr Singen

Pannen und Unfall innerhalb des Staus

In dem Stau, der sich während des Abschleppvorgangs auf bis zu zehn Kilometer hinstreckte, gab es laut Polizei zusätzlich vereinzelte Autopannen und einen Auffahrunfall ohne Verletzte. Der Stau habe sich wegen des hohen Verkehrsaufkommens dennoch erst nach 21 Uhr wieder aufgelöst. Die Polizei geht von einem hohen fünfstelligen Schaden aus.