Die Folgen durch das Coronavirus und den damit verbundenen Lockdown sind vielfältig und letztlich für jeden spürbar. Besonders betroffen sind auch die Schüler, die über mehrere Monate keinen Schulunterricht im üblichen Sinne hatten. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es bei vielen Schülern Nachholbedarf in dem einen oder anderen Fach gibt. Diese Lücken möchten die Engener Schulleiter mit Hilfe eines neuartigen Angebots in den Sommerferien schließen. Das Sommerschulprogramm sieht Nachhilfe von Schülern für Schülern vor.

„Wir wollen ein langfristiges Konzept, um die Corona-Heckwelle abzuarbeiten.“Thomas Umbscheiden, Schulleitung Gymnasium Engen
„Wir wollen ein langfristiges Konzept, um die Corona-Heckwelle abzuarbeiten.“Thomas Umbscheiden, Schulleitung Gymnasium Engen | Bild: Kerle, Helene

Das Angebot richtet sich an alle Schüler der Engener Schulen

Die Idee zum Nachholunterricht für Schüler stammt vom Leiter des Engener Gymnasiums, Thomas Umbscheiden. Schon in den vergangenen Jahren hat hier das so genannte Sommergymnasium stattgefunden, bei dem ältere für jüngere Schüler Angebote machten. Auf diesem Prinzip aufbauend sollen in den ersten und den letzten beiden Wochen der Sommerferien Nachholkurse für Schüler angeboten werden. Das Angebot richte sich an alle Schüler aller Schularten in Engen, so Thomas Umbscheiden. „Wir wollen ein langfristiges Konzept erstellen, um die Corona-Heckwelle abzuarbeiten“, gibt er als Ziel zu verstehen.

Großer Anklang bei Freiwilligen

Den Unterricht sollen aktuelle Abiturienten und ehemalige Schüler übernehmen. Nach einer ersten Abfrage, hätten sich bereits 15 Ehemalige bereit erklärt, im Rahmen des Sommerschulprogramms zu unterrichten. Besonders groß sei der Nachholbedarf in den Sprachen, weiß der Schulleiter. Umso mehr freut er sich, dass unter den Freiwilligen auch Lehramtsstudenten für Sprachen sind. Bis Ende Juni möchte Umbscheiden mögliche Hilfslehrer zusammentrommeln. Anhand derer Kapazitäten soll dann ein Kurssystem ausgearbeitet werden, in das sich die Schüler dann, ähnlich wie bei der Volkshochschule, dann einbuchen können. Die Eltern der Engener Schüler werden schriftlich über das Angebot informiert. Weitere Informationen soll es in den kommenden Wochen geben.

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