Am Samstag, 12. Dezember, wird die Ausstellung „Sichtfelder„ von Sibylle Möndel im Forum Regional des Städtischen Museums Engen + Galerie eröffnet. Eine Vernissage im üblichen Rahmen findet Corona-bedingt nicht statt, die Ausstellung ist ab 11 bis 18 Uhr für Kunstinteressierte geöffnet. Laut Pressemitteilung des Museums dürfen sich maximal 25 Besucher gleichzeitig in den Räumen aufhalten. Es gelten die üblichen Hygienevorschriften. Künstlerin Sibylle Möndel begrüßt zwischen 14 und 16 Uhr die Gäste. Die Laudatio entfällt, stattdessen wird der Text der Einführungsrede von Clemens Ottnad, Geschäftsführer des Künstlerbundes Baden-Württemberg, in den Ausstellungsräumen ausgelegt.

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Sibylle Möndel wurde 1959 in Stuttgart geboren, wo sie bei Professor Hans K. Schlegel studierte. Seit 1989 ist sie freischaffend. Heute lebt und arbeitet sie in Kornwestheim und in Stuttgart. Die Künstlerin verbindet in ihren Arbeiten unterschiedliche Techniken wie den Siebdruck, die gestische Malerei und die Zeichnung. Auf diese Weise entstehen malerische oder ornamentale Strukturen, die mit den Abbildern der fotografischen Vorlagen verschmelzen. Räumlichkeit und Tiefe entstehen durch die Überlagerung mehrerer Druckschichten, aber auch von Farbe und malerischer Geste. Die Konstellationen, die sich im Zusammenspiel von Abbild und Technik entwickeln, scheinen laut Mitteilung „umso nachdrücklicher zu den menschlichen Darstellungen hinzuführen, je mehr die Motive durch die technischen Eingriffe verfremdet werden.“ Titel wie „Wege“, „Grenzland“ oder „Aschebilder“ deuten auf die existenzielle Dimension der Bilder, die sich dem Betrachter meditativ und emotional erschließen sollen.

Die Ausstellung „Sichtfelder„ von Sibylle Möndel kann von 12. Dezember bis 31. Januar im Städtischen Museum Engen + Galerie, Forum Regional, besucht werden. Sie ist von Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr, am Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt drei Euro, ermäßigt zwei Euro.