Nach einer schwierigen Saison plant der Skiclub Engen nun für den Winter. Die Hoffnung aller Mitglieder ist es, bald wieder wie gewohnt auf der Piste stehen zu können, auch wenn die Zeichen derzeit wieder schlechter ausschauen.

Abruptes Ende Mitte März

Die vergangene Saison war durch die Corona-Pandemie abrupt beendet worden: „Der aktive Winter 2019/20 war Mitte März vorbei. Rennen wurden abgesagt, alle Ausfahrten gecancelt“, sagt Matthias Gantner, Vorsitzender des Skiclubs Engen zum Ausbruch der Pandemie und deren Folgen.

Für die darauffolgende Saison habe der Club die Planungen wieder aufgenommen. „Aber es war schnell klar, dass das nix wird. Und dann war einfach tote Hose“, so Gantner. Nicht nur, dass das Vergnügen und die sportliche Leistungen im Schnee ausfielen – auch andere Veranstaltungen des Skiclubs mussten abgesagt werden, so auch die beliebte Skigymnastik. Der Engener Club versucht deshalb, durch digitale Vereinsnachrichten bei seinen Mitglieder weiter präsent zu sein.

Gute Saison für Langlauf

Langlauf profitierte dagegen von der Pandemie: Rein meteorologisch hätte der vergangene Winter wirklich großartig werden können. Denn Schnee hatte es reichlich, sogar direkt vor der Haustür. „Wir konnten fast drei oder vier Wochen Langlauf anbieten. Das hat großen Zulauf bekommen“, berichtet Gantner. Dafür verbrachte Gottfried Bürssner viele ehrenamtliche Stunden auf seinem Spurgerät und präparierte die Loipe oberhalb von Stetten.

Die jungen Leute würden sich weniger für Langlauf interessieren, erklärt Gantner. Deshalb denke der Verein darüber nach, einen Langlauf-Kurs anzubieten. Den Sommer nutzte der Skiclub für viele Angebote: An Tagen mit milderen Temperaturen fand die Skigymnastik unter freiem Himmel statt.

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Außerdem wollte sich der Verein aktiv am Stadtleben beteiligen und dem Nachwuchs durch ein Angebot beim Ferienprogramm und eine Jugendfreizeit zum Jahreswechsel das Skifahren schmackhaft machen. Und auch Wanderungen und Radtouren standen wieder auf dem Programm.