Wie in den Vorjahren befasste sich der Gemeinderat zum Jahresende wieder mit den Gebührenkalkulationen zur Wasserversorgung, zum Abwasser sowie den Abfallgebühren. Im Großen und Ganzen werden die Gebühren nur moderat steigen.

Bei den Abwassergebühren können die Haushalte im kommenden Jahr sogar noch etwas entlastet werden. die Abfallgebühren hingegen steigen an. Der Gemeinderat stimmte den entsprechenden Gebührenkalkulationen für 2021 einstimmiig zu.

In der öffentlichen Sitzung, die Corona-bedingt wieder in der kleinen Sporthalle stattfand, bezeichnete Bürgermeister Manfred Ossola die jährliche Überprüfung der Gebühren als richtig und gerecht. Rechnungsamtsleiter Daniel Enderle erläuterte die Veränderungen bei den Kalkulationen für das Jahr 2021.

Weil die Gemeinde Rohrbrüche reparieren musste, muss sie die Gebühren anheben

Beim Frischwasser wird sich der Wasserpreis pro Kubikmeter um 10 Cent erhöhen. Als Grund für diese Erhöhung nannte Enderle mehrere Instandsetzungsarbeiten, wie zum Beispiel nach Rohrbrüchen. Dabei hob der Kämmerer auch die gute Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Engen hervor. „Wir fühlen uns von den Stadtwerken gut versorgt“, fügte Ossola hinzu.

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Erfreuliches berichtete Daniel Enderle über die Abwassergebührenkalkulation. Hier können die Abwassergebühren (-39 Cent pro Kubikmeter) und die Niederschlagswassergebühren (-5 Cent pro Kubikmeter) gesenkt werden. Diese Gebühr wird für die versiegelte Fläche eines Grundstücks erhoben.

20 Euro pro Jahr mehr für Müll

Bei den Abfallgebühren werden die Aacher Bürger im neuen Jahr 2021 etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Insbesondere der Restmüll wird sich je nach Gefäßvolumen im Durchschnitt um zirka 20 Euro jährlich erhöhen. Bürgermeister Ossola machte aber auch darauf aufmerksam, dass in den Restmüllgebühren die allseits beliebte Aacher Grünschnittentsorgung auf dem Friedhofsparkplatz mit eingepreist ist.

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