Der Klimaschutz in der Stadt Aach stand im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Aacher Gemeinderats vor der Sommerpause. Einstimmig beschlossen wurde die Unterstützung der Stadt Aach zum Klimaschutzpaket zwischen dem Land und den kommunalen Landesverbänden. Beim zweiten Beschluss ging es um die Zusammenarbeit zwischen benachbarten Kommunen in Sachen Klimaschutz. Hier enthielten sich zwei Räte.

Dass in Sachen Klimaschutz etwas getan werden muss, konnte Bürgermeister Manfred Ossola mit Verweis auf die momentanen Flutkatastrophen deutlich machen. Dieser erfordere die Unterstützung aller, sagte er. Die Umsetzung von Klimaschutzzielen auf kommunaler Ebene bezeichnete Ossola als zentralen Baustein.

Gemeinde hat Vorbildfunktion

Die Vorbildfunktion werde anhand der durchgeführten Maßnahmen, wie zum Beispiel der energetischen Sanierung von kommunalen Gebäuden oder Nutzung von erneuerbaren Energien, sichtbar. Die Stadt Aach sei in der Vergangenheit nicht untätig gewesen. So habe man die Straßenbeleuchtung auf LED umgerüstet und bei allen Neuanschaffungen auf die Energieeffizienz geachtet.

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Auch bei der Zusammenarbeit mit anderen Kommunen gab es erste Schritte. Die Bürgermeister von Engen, Hilzingen, Mühlhausen-Ehingen, Steißlingen, Tengen und Volkertshausen haben eine Kooperation in Sachen Klimaschutz vereinbart. Es sei angestrebt, einen Beauftragten für eine klimaneutrale kommunale Verwaltung einzuberufen. Die Kosten könnten anteilig von den Kommunen getragen werden. Das Land würde sich mit 65 Prozent an den Personalkosten beteiligen, hieß es.

Geteilte Meinungen

„Finde ich gut, schon aus aktuellem Anlass“, so Simone Hornstein (CDU). Heinrich Walter (CDU) machte auf die Maßnahmen, die auf die Bürger zum Beispiel bei der Heizung zukommen werden, aufmerksam. Eher skeptisch äußerte sich Michael Graf (FW). Er kann sich nicht vorstellen, dass die angepeilten Ziele durch diese Maßnahmen erreicht werden können.