Das Organisationsteam der Stadt Engen hatte mit 198 gerechnet, 204 sind es geworden. So viele Senioren haben sich kürzlich in der Stadthalle impfen lassen. Um 10 Uhr hatte die Vorsorgeaktion begonnen. „Um 16.15 Uhr wurde die letzte Spritze gesetzt“, sagt Lara Baumgärtel von der Stadtverwaltung. Das Team konnte sechs Impfwillige von der Warteliste nachinformieren.

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Die Vorbereitungen des Impftermins hatten vor etwa vier Wochen begonnen. Einige Gemeinden, darunter Engen, hatten sich für mobile Impfteams eingesetzt, um den Bürgern schnell ein Angebot machen zu können. „Ich freue mich sehr, dass eine Impfaktion durch das Mobile Impfteam aus Freiburg in Engen möglich ist. Für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ist das neben den Hausärzten eine weitere Möglichkeit, sich mit kurzen Wegen impfen zu lassen“, betonte Bürgermeister Johannes Moser.

Neun Helfer aus Singen und Freiburg waren im Einsatz

In Engen waren neun Helfer aus Singen und Freiburg angereist: zwei Beratungsärzte, zwei Impfärzte und das Administrationsteam. Unterstützt wurden sie in zwei Schichten von zwölf weiteren Helfern von der Stadtverwaltung und dem Verein Engener Brücke. Es war ein Impfen ohne Pausen: Ehepaare und Senioren mit Angehörigen wurden vor der Halle aufgerufen. Ein Informationsfilm in der Halle klärte über die Krankheit, die Impfstoffe und mögliche Nebenwirkungen auf. Nach dem Gespräch mit einem der Aufklärungsärzte gab es dann die Spritze.

Mit dem neunköpfigen Impfteam und zwölf Helfern aus Engen konnte in der Stadthalle zügig geimpft werden.
Mit dem neunköpfigen Impfteam und zwölf Helfern aus Engen konnte in der Stadthalle zügig geimpft werden. | Bild: Stadt Engen

Eigentlich war den Impfwilligen das Vakzin von Biontech/Pfizer zugesagt worden. Vor Ort kam allerdings der Stoff von Moderna zum Einsatz. „Wir haben das erst kurz vorher erfahren“, sagt Lara Baumgärtel. Zwar sei es ein Impfstoff ähnlich dem Präparat von Biontech/Pfizer. Aber: „Drei Impfbereite haben sich darüber beschwert, dass es nicht den zugesagten Impfstoff gab. Wir hätten es aber einfach gerne vorher gewusst, um die Leute informieren zu können.“ Zwei der Beschwerenden hätten sich dennoch impfen lassen. Am 10. Juni gibt es für die 204 Senioren die Zweitimpfungen.

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