In der vergangenen Woche führte Engen die Corona-Statistik im Landkreis mit einem Inzidenzwert um 330 vorn mit an. Eine Spitzenposition um die niemand wetteifert. Die aktuelle Situation veranlasste Bürgermeister Moser in der Ratssitzung am Dienstag einen Überblick zur Coronalage zu geben.

Werte sinken in dieser Woche

In dieser Woche ist der Engener Inzidenzwert wieder deutlich gesunken und lag mit Stand vom Dienstag bei 242, stieg aber zum Freitag wieder auf 270. Auch die Zahl der aktuell Infizierten war am Dienstag mit 49 deutlich geringer als in der Woche zuvor, aber immer noch vergleichsweise hoch. Am Freitag lag die Zahl bei 43. Umso mehr appellierte Johannes Moser in der Sitzung an die Engener: „Jeder Bürger ist aufgerufen, sich an die Kontaktbeschränkungen zu halten.“ Es sei schwierig festzustellen, wo die Infektionen herkamen, so Moser. Einige Fälle, so ließ er wissen, seien auf eine Engener Firma zurückzuführen, andere auf Mitarbeiter in Stockacher und Singener Firmen, die in Engen leben. Es seien auch teils größere Familien betroffen, in denen sich mehrere Mitglieder angesteckt hätten.

Appell zu Tests in Unternehmen

Der Engener Schultes rief die Unternehmen dazu auf, mit Schnelltests zu arbeiten. Vorbildlich seien hier die Testmaßnahmen am Engener Bildungszentrum, die sowohl durch das Engagement von Eltern als auch insbesondere von den Lehrern getragen würden, so Moser. Er machte deutlich, dass aufgrund der derzeitigen Lage keine Schulen geschlossen werden müssten.

Positive Rückmeldung aus städtischem Testzentrum

„Es gibt ein umfangreiches Testangebot in Engen“, betonte Moser. Die städtischen Schnelltests am Medizinischen Versorgungszentrum seien gut nachgefragt. Hier können sich neben Engenern auch die Bürger von Tengen, Aach und Mühlhausen-Ehingen testen lassen. Terminvergaben gibt es unter der Telefonnummer (07733) 9428-554 sowie hier im Internet.