Im kommenden Kindergartenjahr steigen die Gebühren für die Engener Kinderbetreuungseinrichtungen. Der Gemeinderat beschloss die Erhöhung um pauschal 1,9 Prozent. Die Empfehlung für die Anhebung der Gebühren in dieser Höhe kommt von den kommunalen Landesverbänden und den Kirchen.

Kosten für Einrichtungen steigen

Die Stadtverwaltung begründet die Anpassung der Beiträge einerseits mit den allgemeinen Kostensteigerungen. Insbesondere werden die höheren Gebühren aber auch mit erhöhten Personal- und Sachkosten, die mit der Corona-Pandemie in direktem Zusammenhang stehen, begründet.

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Stadt verzichtet auf Zusatzgebühr für verlängerte Öffnungszeiten

Kostet der Platz im Regelkindergarten in diesem Jahr 128 Euro pro Monat beim ersten Kind, steigt der Beitrag in 2021 auf 130 Euro. Für die Tagesstätte zahlen Eltern von einem Kind bislang 340 Euro pro Monat, kommendes Jahr werden es nach der Erhöhung 346 Euro sein. Der Kostendeckungsgrad durch die Beiträge der Eltern wird damit weiterhin bei rund 15 Prozent liegen. Die Landesverbände empfehlen hier einen Grad von 25 Prozent. Besonders unter Durchschnitt, so die Information aus der Beschlussvorlage, sei die Kostendeckung bei den Regelkindergärten. Das liege vor allem an den verlängerten Öffnungszeiten von durchgehend sechs Stunden. Für dieses Zusatzangebot sei ein Zuschlag von bis zu 25 Prozent zulässig. Die große Mehrheit (90 Prozent) der Eltern nutzen dieses Angebot. Eine Zusatzgebühr für dieses Angebot soll es zumindest erst einmal nicht geben. „Diese Regelung sollte jedoch mittelfristig überdacht werden“, heißt es in der Beschlussvorlage.