„Im ungewöhnlichsten Schuljahr, das wir alle jemals erlebt haben, dürfen wir uns heute hier treffen und Ihnen, liebe Abiturientinnen, das wohl verdiente Ergebnis Ihrer Arbeit bezeugen“, so leitete Thomas Umbscheiden, Rektor des Gymnasiums Engen, seine Rede zur diesjährigen Abifeier ein. Einen Abi-Ball, wie er klassischer Weise zur Verabschiedung der Prüflinge gefeiert wird, konnte es wegen Corona natürlich nicht geben. Deshalb kamen die Abiturienten und ihre allernächsten Verwandten im Freien zusammen, um das Erreichte miteinander zu feiern.

Das könnte Sie auch interessieren

In diesem Jahr hat der siebte Jahrgang sein Abitur am Gymnasium Engen absolviert. Die Stufe war 2012 mit 65 Schülern in der fünften Klasse gestartet, von denen nun 48 ihr Abitur in Engen gemacht haben. Und das mit großem Erfolg: Der Notendurchschnitt der Stufe lag bei 2,3. 2920 Tage in etwa 416 Wochen Unterricht lägen hinter ihnen, verdeutlichte Umbscheiden seinen Schülern und gratulierte ihnen im Namen des ganzen Kollegiums zu ihrer bestandenen Matura.

Kurz vor dem Start der Corona-Pandemie haben sie die Engener Abiturienten noch für ein Gruppenfoto treffen können.
Kurz vor dem Start der Corona-Pandemie haben sie die Engener Abiturienten noch für ein Gruppenfoto treffen können. | Bild: Gymnasium

„Eine besondere Ehre und Freude ist es für mich, heute 18 Schülerinnen
und Schülern zu einer eins vor dem Komma zu gratulieren. Dies verdient
unseren Respekt und hohe Anerkennung für diese Leistung“, so Thomas Umbscheiden. Sein besonderer Respekt und Glückwunsch galt den beiden Abiturientinnen Ronja Hauser, mit einer glatten eins im Abitur, und Melanie Golder mit einem Notendurchschnitt von 1,2.

Neben dem Lob für die Schüler, nutzte Umbscheiden die Gelegenheit, sich bei den Lehrern des Abiturjahrgangs zu bedanken. Besonders dankte er zudem der Schülern der Kursstufe eins, die an diesem Abend den Service übernommen hatten.

Das könnte Sie auch interessieren

In seiner Rede gab Thomas Umbscheiden seinen Schülern zu verstehen, dass es in ihrer Hand liegt, die Welt zum Besseren zu verändern:“Liebe Schüler, wagt künftig mehr denn je, euch eures eigenen Verstandes zu bedienen und macht dies wohlwollend anderen gegenüber. Denn der Mensch wird zum Menschen nicht durch Wissen oder Titel, sondern aufgrund seiner Tüchtigkeiten und vor allem aufgrund seiner sozialen Kompetenzen. Ihr seid die Zukunft unseres Landes! Ihr seid die Zukunft von Europa! Gestaltet dieses unser Lebenshaus besonnen, klug, gerecht und tapfer zum Wohlergehen von uns allen.“ Mit der Aufforderung an seine Abiturienten das starre System der Grundprinzipien zu durchbrechen beendete Umbscheiden seine Rede und wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft.