Live-Musik gibt es in diesem Sommer selten zu hören. Stadtfeste, Konzerte und Ähnliches finden wegen der Corona-Pandemie nicht statt. Umso hellhöriger werden die Engener derzeit, wenn mit einem Mal harmonische Alpenklänge in der Luft liegen. Beinahe als kämen sie aus dem Nichts.

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Kommen sie natürlich nicht. Die schönen Klänge kommen aus den sechs Alphörnern der „Hegauer Alphörnle“. Die Musiker haben sich für ihre Leidenschaft, das Alphorn-Spielen, vor gut einem Jahr zusammengetan. In die imposanten Hörner blasen Marita und Peter Kamenzin sowie Cornelia Kappes aus Engen, außerdem Klaus Mayer, Sepp Gassner und Joachim Wingbermühle aus Steißlingen.

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Eigentlich hätten die Bläser in diesem Sommer einen großen Auftritt vor Publikum haben sollen. „Wir waren für das Altstadtfest in Engen gebucht“, erzählt Marita Kamenzin. Aber auch das ist abgesagt. Hoffentlich klappt es mit dem Auftritt im kommenden Jahr. Bis dahin spitzen die Engener weiter die Ohren und lauschen den Proben der „Hegauer Alphörnle“.