Der 28. Ökomarkt lockte mit seinem vielfältigen Angebot zahlreiche Besucher und auch der Himmel hatte ein Einsehen: Nach einem heftigen Regenschauer verzogen sich gegen Mittag die Wolken, und schon bald darauf belebte sich die Engener Altstadt. Klein aber fein war die Devise der Stadt als Veranstalter. Um die Corona-bedingten Vorgaben einzuhalten, waren weniger Stände vertreten. Verbunden mit dem Oktoberle hatten auch die Geschäfte geöffnet.

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Gemächlich schlenderten die Besucher durch die Gassen und genossen das bunte Markttreiben. Und das ohne Gedränge und langes Anstehen an den Verpflegungsständen. „Das ist sehr angenehm“, meinte Baltasar Partlitsch. In früheren Zeiten sei man durch die Menge geschoben worden, sagte er. Auch der gestrige Markt bot eine breite Palette an regionalen Produkten, dazu Informationen über Natur- und Umweltschutz von der Rettung der bedrohten Fledermäuse bis zu energiesparenden Heizanlagen.

Es fehlte auch nicht an Mitmachaktionen

Die Besucher waren auch gefordert: Bei den Stadtwerken hieß es, die Schlaufe eines Stabes über eine Stange zu ziehen, ohne diese zu berühren. Bei der Deutschen Verkehrswacht simulierte eine Brille beim Gang über einen vorgezeichneten Weg die Fahrtüchtigkeit bei 0,8 Promille. Kinder konnten Seile binden und das Glücksrad drehen, ein Clown sorgte für Spaß bei Groß und Klein. Auch an ein Plätzchen zum Verweilen hatte der Verein gedacht. Die Thalheimer Straßenmusik spielte auf dem Kirchplatz und lud zur Einkehr auf den Bänken.

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Für die Standbetreiber war der Ökomarkt ein nasser Start. „Es regnete schrecklich, wir waren völlig durchnässt“, erzählte Sabine Schilcher vom Impulshaus Engen, das zum ersten Mal mit selbst hergestellten Produkten auf dem Markt vertreten war. Das Wetter am Morgen hielt Sylvia Ley nicht von einem Gang über den Markt ab: „Ich komme fast immer, man braucht nur die richtige Kleidung.“ Auch mit weniger Ständen – der Ökomarkt sei immer schön, findet sie.