Vorsichtig, aber dennoch entschlossen macht sich Engen daran, das gesellschaftliche Leben wieder hochzufahren. Es wurde lange diskutiert, aber nun soll der Ökomarkt mit verkaufsoffenem Sonntag am 26. September von 11 bis 18 Uhr stattfinden und die Geschäfte von 12 bis 17 Uhr öffnen.

Kurze Vorbereitung

„So kurzfristig waren wir noch nie in der Vorbereitung“, gab Johannes Moser im Pressegespräch mit Blick auf die Corona-Entwicklung zu verstehen. Die aktuellen Regeln ließen ein Marktgeschehen durchaus zu und es sei wichtig, wieder Begegnungen zu schaffen, argumentierte Moser. Dennoch geht die Stadt mit ihrem diesjährigen Konzept auf Nummer sicher. Mit rund 45 teilnehmenden Marktbeschickern wird es nur etwas mehr als die Hälfte der sonstigen Stände geben. Diese, so Organisatorin und Umweltbeauftragte Michaela Schramm, werden nur auf einer Straßenseite aufgebaut. So soll es jederzeit möglich sein, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Zudem gilt für den gesamten Marktbereich eine Maskenpflicht. Moser rechnet nicht mit einem übermäßigen Besucheransturm: „Mit den Besucherzahlen der letzten Jahre wäre alles ok.“

Händler freuen sich auf verkaufsoffenen Sonntag

Der Ökomarkt, der bereits zum 28. Mal stattfindet, hält Informatives zum Thema Nachhaltigkeit und Ökologie ebenso bereit, wie vielseitiges Kunsthandwerk und ein breites gastronomisches Angebot. Zu Letzterem zählt beispielsweise auch die „Herbstwurst“, die der Marketingverein Engen (MEV) mit einem regionalen Metzger eigens für den Ökomarkt kreiert hat, kündigte Berta Baum vom MEV an. „Die Händler freuen sich auf den verkaufsoffenen Sonntag“, so Baum weiter. Dieses Mal fände „schweren Herzens“ ein reiner Markt statt, ohne Mitmachaktionen, die sonst sehr beliebt seien, erläuterte Michaela Schramm als weitere Pandemie-Einschränkung. Dafür sollen die Altstadt-Gassen in diesem Jahr für den Mark ganz besonders herausgeputzt werden. Der Bauhof und der Marketingverein sorgen mit vielen Kürbissen und gemütlichen Sitzgelegenheiten für herbstliches Flair.