Aktuell, so Kämmerin Katja Muscheler, werde mit 1,6 Millionen Euro weniger an Gewerbesteuern für 2020 in Engen gerechnet. Genauere Zahlen erwartet sich Muscheler nach Vorliegen der Mai-Steuerschätzungen. Bürgermeister Johannes Moser schätzte im Gemeinderat das gesamte Haushaltsdefizit für 2020 auf rund drei Millionen Euro.

Zeit der hohen Einnahmen ist vorbei

Die hohen Steuererträge, so Muscheler, seien erst einmal passé. Für den Haushaltsausgleich, der nach dem neuen kommunalen Haushaltsrecht vorgeschrieben ist, seien die hohen Steuerträge besonders wichtig.

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In Engen belaste die Vielzahl an Einrichtungen, Veranstaltungen, Angeboten und Gebäudestrukturen den Haushalt im Vergleich zu anderen Kommunen überdurchschnittlich. Deswegen schlägt sie vor, dass alle nicht erforderlichen Investitionsmaßnahmen verschoben werden. Im Fokus müsse die Entlastung des Ergebnishaushaltes stehen, so Muscheler.

Keine Kürzungen dank Rücklagen

Im Gegensatz zu anderen Kommunen, seien in Engen aber keine Haushaltssperren und Kürzungen vorgesehen, machte Bürgermeister Moser dem Gemeinderat klar. Möglich machten das die vorhandenen Rücklagen der Stadt.

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