Eine satt grüne Wiese umgibt die Spielgeräte, in den Beeten zum Weg hin gedeihen neben Blumen auch Kräuter. „Die dürfen die Gäste gerne verwenden“, sagt Gürsel Aktas, der im April letzten Jahres den Campingplatz Sonnental als Familienbetrieb in Engen übernahm. Gut ein Jahr später konnte der neu gestaltete Spielplatz auch zur Freude der Stadt Engen und des Touristikvereins eingeweiht werden.

Auf einem Grundstück der Stadt Engen gelegen, war diese Fläche als Waldstück deklariert. Die Nutzung als Naturspielplatz war aber nur geduldet, wie Bürgermeister Johannes Moser erklärte. Um den Spielplatz aufzuwerten und ihn auf eigene Kosten zu gestalten, war Gürsel Aktas an die Stadt herangetreten.

Bürgermeister dankt der Betreiber-Familie

„Es war nicht einfach, einen Spielplatz an dieser Stelle zu eröffnen“, erklärte Moser. Um das Verfahren durchzuziehen, wurden an anderer Stelle 18.000 neue Bäume gepflanzt.

Seinen Dank richtete er an die Familie Aktas, deren Ganzjahres-Campingplatz vielen Familien ein Zuhause biete. Die Stadt würde auch weitere Pläne unterstützen, verbindet Moser damit auch die Chance zu einer Steigerung der Besucherzahl, wodurch Geschäfte und Unternehmen profitieren würden.

Auch der Touristikverein lobt

Rolf Broszio vom Touristikverein war hocherfreut über die Maßnahme: „Ich habe mich gewundert, was hier Tag für Tag entstanden ist.“ Auch er sieht im neu gestalteten Spielplatz eine Bereicherung für die Stadt Engen und den Touristikverein.

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Die Spielgeräte verteilen sich über das rund 2000 Quadratmeter große Grundstück, für die Neugestaltung hat Gürsel Aktas mit Arbeitsleistung 50.000 Euro investiert. Da viele Camper ihren ersten Wohnsitz in Engen haben, war der Campingplatz wegen der Coronakrise weniger betroffen als andere.

Gürsel Aktas sieht zuversichtlich in die Zukunft, er sagt: „Meine Motivation zur Neugestaltung des Spielplatzes war die Hoffnung, dass sich der Zustand nach Corona wieder normalisiert.“ Seine Tochter Dilara ist Architektin, aber sie sagt: „Mein Vater ist der Künstler in der Familie. Ich habe nur umgesetzt, was er geplant hat.“