Die wichtigste Veranstaltung für Engener Leser ist im Oktober normalerweise der Büchermarkt in Engen, bei dem Lesestoff pfundweise über die Theke des Fördervereins der Stadtbibliothek geht. Eigentlich hätte der diesjährige Markt in neuem Rahmen – größer und später im Jahr – stattfinden sollen, nun musste er verkleinert werden. Auch auf das „Schmökercafé“ mussten die Besucher dieses Jahr verzichten.

Corona-bedingt wich man in diesem Jahr ins Freie aus, die Zahl der angebotenen Bücher musste deshalb deutlich reduziert werden. Dieser „Mini-Markt der 1000 Worte“ fand in der vergangenen Woche beim Schützenturm hinter dem Rathaus statt. Dabei sei das Lager gut gefüllt, so die Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbibliothek, Jutta Pfitzenmaier. Und das, obwohl in diesem Jahr wegen der Hygienemaßnahmen keine Bücherspenden angenommen werden konnten.

Wetterbedingt nur an zwei Tagen

Zum Verkauf kamen Spenden vom Vorjahr und Literatur, die im Zuge der Umstellung auf das neue Bibliothekssystem aussortiert wurde. „Der Lagerraum war voll, wir mussten schon einiges loswerden“, erklärte Jutta Pfitzenmaier.

„Wir sind total froh, dass wir angesichts der steigenden Corona-Zahlen wenigstens den Mini-Markt machen konnten“, ergänzte Gabriele Stocker, ebenfalls vom Förderverein der Stadtbibliothek Engen. An drei Tagen, von Donnerstag bis Samstag, war der Büchermarkt auf der Freifläche beim Schützenturm geplant, stattfinden konnte er wetterbedingt dann allerdings nur donnerstags und samstags.

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Unter den malerischen Arkaden am Engener Marienbrunnen und auch auf den Stufen des Platzes warteten zahlreiche Bücherkisten mit maximaler Auswahl auf ihre neuen Besitzer: Kochbücher und Romane, Sachbücher und Krimis, Ratgeber sowie viele Kinderbücher und Spiele, teilweise konnten auf dem Mini-Büchermarkt ganze Buchreihen und relativ aktuelle Literatur erworben werden.

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