Dies beschloss der Gemeinderat in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause mit einstimmigem Votum. Vorstellbar ist jedoch ein kleinerer Markt, der zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Aacher Wochenmarkt stattfinden könnte.

Hauptamtsleiter Florian Rapp, der in den letzten Jahren für die Organisation und Durchführung des Nikolausmarktes zuständig war, erläuterte zunächst die Begründung für eine Absage: So seien wegen der Vorgaben der derzeit gültigen Corona-Bestimmungen des Landes Baden-Württemberg nur Veranstaltungen bis zu maximal 500 Personen erlaubt. Das heißt: Bei Durchführung des auch überregional beliebten Aacher Marktes, den oft schon Tausende besuchten, müsste ein Riesenkontrollaufwand betrieben werden, damit zu keinem Zeitpunkt die vorgegebene Personengrenze nicht überschritten werde. Bei den vielen Zugängen über Straßen und Wege sei das nicht kontrollierbar.

Überwachung nicht leistbar

Als weiteren Knackpunkt nannte Florian Rapp die Bewirtungsangebote der Vereine in geschlossenen Räumen. Bei Einhaltung der Abstandsregeln und weiterer Hygieneanforderungen könne man von einem nur sehr eingeschränkten Angebot ausgehen. Auch das Überwachen des Zutritt- und Teilnahmeverbots für Corona-Kontaktpersonen, beziehungsweise Personen mit Symptomen, könnten nicht durch den Veranstalter gewährleistet werden.

Simone Hornstein (CDU) eröffnete die Aussprache mit einem Bedauern der Absage für den erst seit einigen Jahren im Rahmen des Nikolausmarktes entstandenen Kreativmarkt. „Als Alternative, in kleinerer Form, vielleicht an zwei oder drei Tagen, könnte ich mir den Markt durchaus noch vorstellen“, so der Gedanke von Michael Graf (FW). Auch Bürgermeister Manfred Ossola kann sich alternativ eine Verlängerung des Aacher Wochenmarkts auf dem Mühlenplatz vorstellen. Er will aber zunächst einmal abwarten, wie die Aacher Vereine auf die Absage reagieren.

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