Eine dreiköpfige Familie konnte am Freitag um die Mittagszeit rechtzeitig ihr Haus im Engener Stadtteil Anselfingen verlassen, als es in Brand geraten war. Mit einem Großeinsatz konnten fünf Engener Feuerwehr-Abteilungen den Brand löschen und ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude verhindern. Die Mauern des Wohnhauses sind stark einsturzgefährdend. Wehrleute mussten das Gebäude absichern. Den Brandschaden beziffert die Polizei auf etwa 150 000 Euro. Der Dachstuhl und das Erdgeschoss sind völlig zerstört. Die Familie findet derzeit bei Nachbarn Unterkunft. Die Brandursache ist noch unklar. 

Kurz nach zwölf Uhr erfolgte die Alarmierung: "Haus in Anselfingen steht in Vollbrand." Die Feuerwehren Engen, Anselfingen, Welschingen, Stetten und Zimmerholz rückten mit zwölf Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften an. Es gelang relativ schnell, den Brand zu löschen. Es wurde gezielt mit Hilfe des großen Drehleiterfahrzeugs bekämpft. Die Feuerwehr Singen leistete Nachbarschaftshilfe, weil die Drehleiter der Engener Feuerwehr derzeit gewartet wird. 


Neben den Feuerwehren war auch der Rettungsdienst mit einer Betreuungsstation im Einsatz.  "Das war schon der dritte Großbrand auf Engener Gemarkung in diesem Jahr", berichtet Einsatzleiter Benjamin Bach, Kommandant der Engener Feuerwehr, Abteilung Stadt. Ein Großfeuer hatte es auch im Stadtteil Bargen gegeben. Ein weiterer Brand ereignete sich in einer Welschinger Auto-Werkstatt mit einem beträchtlichen Sachschaden. "Da werktags viele Feuerwehrleute arbeiten, sind wir mit fünf Abteilungen zum Brand in Anselfingen angerückt", begründet Benjamin Bach.