Am 1. Januar 2019 hatte die Stadt Aach ihre Wasserversorgung an die Engener Stadtwerke übergeben. Marc Andre Bährendt und Thomas Freund von den Stadtwerken infomierten nun über die angefallenen Arbeiten und den allgemeinen Zustand der Aacher Wasserversorgung im vergangenen Jahr.

19.030 laufende Kosten

Bürgermeister Manfred Ossola ging zu Beginn auf die angefallenen Kosten ein. Dabei ging es um 19.030 Euro laufende Kosten und Investitionen von rund 24.000 Euro. Die am meisten zu Buche schlagende Baumaßnahme war dabei eine neue Zaunanlage mit elektrischer Schließanlage am Tiefbrunnen Schlatter Stäudtle. Die Arbeiten konnten vom Aacher Bauhof ausgeführt werden.

Beim Vortrag von Marc Andre Bährendt ging es um die Sanierung der noch aus der Gründerzeit von 1924 stammenden Trinkwasserleitung von der Quelle Homberg bei Eigeltingen bis nach Aach. Diese Leitung speist zunächst den Hochbehälter Eggen, der etwa 50 Meter über dem Stadtberg liegt. Von dort läuft das Wasser zum Hochbehälter Schule.

Probleme mit Wasserverlusten

Seit 1970 gibt es auch noch den Tiefbrunnen Schlatter Stäudtle, dessen Wasser wird zum Hochbehälter Humpelsberg gepumpt und anschließend mit dem Homberger Quellwasser vermischt. Die Aacher Wasserversorgung steht dadurch sozusagen auf zwei Standbeinen.

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Die alten Leitungen machen nun Probleme mit Wasserverlusten: „Immer wieder müssen Schieber (Absperrventile) ausgetauscht werden, insbesondere, wenn sie bewegt wurden“, so Marc Andre Bährendt von den Stadtwerken. Auch sein Kollege Thomas Freund sieht in der Sanierung der noch zum größten Teil aus dem Jahr 1924 stammenden Leitung die wichtigste Aufgabe.

Keinerlei Beanstandungen

Bürgermeister Ossola war ebenfalls der Meinung, dass man nun einiges Geld in die Hand nehmen müsse, allerdings ohne einen Sprung bei den Wassergebühren zu verursachen. Darüber hinaus betonte Ossola mehrmals, dass das Aacher Trinkwasser immer wieder überprüft werde und es bisher keinerlei Beanstandungen gegeben habe.