Engen Trauer um Welschingens Altbürgermeister Wunibald Wikenhauser

Er war ein verdienter Sohn seiner Gemeinde. Nun ist Wunibald Wikenhauser im Alter von 88 Jahren gestorben.

Am vergangenen Samstag verstarb im Alter von 88 Jahren Altbürgermeister Wunibald Wikenhauser aus Welschingen. Nicht nur als geschätzter Bürgermeister machte er sich einen Namen und wird unvergessen bleiben. Wunibald Wikenhauser war in seiner liebevollen Art ein engagiertes Mitglied, Vertreter und respektierter Sohn seiner Gemeinde.

Wikenhauser hat sich für seine Heimatgemeinde in hohem Maße verdient gemacht. Das Wohl der Gemeinde und seiner Bürger lag ihm bis zuletzt am Herzen. Er war für jeden ein verlässlicher Ansprechpartner und wertvoller Ratgeber. Seine Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit brachten ihm Ansehen und Anerkennung in der Bevölkerung ein. Im Jahre 2003 wurde ihm die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

In den Jahren 1957 bis 1974 war er hauptamtlicher Bürgermeister der früher selbständigen Gemeinde Welschingen. Ab der Verwaltungsreform 1975 bis zur Beendigung der Ortschaftsverfassung 1985 war er hauptamtlicherbeziehungsweise ehrenamtlicher Ortsvorsteher des Stadtteils Welschingen. Viele Infrastruktureinrichtungen wie das Schulhaus, der Kindergarten oder auch die Hohenhewenhalle gehen auf das Wirken von Wunibald Wikenhauser zurück. Diese Einrichtungen sind auch heute noch von großer Bedeutung für den Stadtteil Welschingen.

Er hat sich in herausragendem Maße ehrenamtlich engagiert und war unter anderem Mitglied im Kreistag, im Verwaltungsrat der Sparkasse Engen, im Energiebeirat beim KWL, im Gutachterausschuss sowie im DRK-Ortsverband Welschingen. Ebenso war er Gründungsmitglied im Abwasser-Zweckverband Hegau-Nord. Als Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Flurneuordnung Welschingen war insbesondere sein ausgleichendes Wesen ein Garant für den erfolgreichen Abschluss des Flurbereinigungsverfahrens. Bis vor kurzem fungierte Wunibald Wikenhauser immer noch als Organisator des Welschinger Krämermarktes am sogenannten Schmerzensfreitag. Sein großes Engagement galt auch den Welschinger Vereinen, für die er stets ein offenes Ohr hatte. Jahrzehntelang war er der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft in Welschingen und sah diese als große Familie.

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