Die in der Trägerschaft der Stadt Engen stehenden Schulen haben im Haushaltsjahr 2018 ihre Budgets nicht vollständig verbraucht. Insgesamt standen den Schulen Mittel in Höhe von 650.311,87 Euro zur Verfügung. Seit 2006 erhalten die Schulen ein jährliches Budget, nicht verbrauchte Mittel werden in unbegrenzter Höhe in das Folgejahr übertragen. „Wir liegen im Kreis an zweiter Stelle, nur Konstanz gibt mehr für die Schulen aus“, so der Hinweis von Bürgermeister Johannes Moser. Die Restmittel in Höhe von 230.534,24 Euro werden ins Jahr 2019 übertragen beziehungsweise als überplanmäßig zur Verfügung gestellt. Die Grundschule Engen hat somit in diesem Jahr Gesamtmittel von 216.977,83 Euro, davon macht der Übertrag aus 2018 75 Prozent aus. Maximal das Doppelte des Budgets sollte übertragen werden, so die Verwaltung. „Aber mit Holger Laufer haben wir an der Grundschule Engen einen neuen Rektor, dem man die Möglichkeit geben sollte, sich einen Überblick zu verschaffen. So könnte man mit der Schule verhandeln, ob die geplanten neuen Schränke über das Budget laufen könnten“, schlug Bürgermeister Johannes Moser vor. Auch Anschaffungen im Bereich Neue Medien könnte man sich vorstellen. „Das Geld wird man nicht allein für Bücherkäufe verwenden können“, bestätigte Hauptamtsleiter Patrick Stärk.