Im Rahmen der Hauptversammlung der Altdorfgemeinde Engen hat Bürgermeister Johannes Moser das langjährige Mitglied des Altdorfrates, Hubert Wenk, mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Diese Ehrung, die im Namen des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann vollzogen wird, gibt es nur für Bürger, die sich durch ein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement verdient gemacht haben.

Wenk baut schnell mal eine alte Ladenheizung um

"Ehre, wem Ehre gebührt", mit diesen Worten leitete Johannes Moser seine Laudatio auf Hubert Wenk ein. Dann folgte eine Aufzählung der wichtigsten Aktivitäten des zu Ehrenden. So habe sich Hubert Wenk neben der Bewahrung und Förderung des Engener Brauchtums im Narrenverein Altdorfgemeinde vor allem durch sein handwerkliches Geschick und die Umsetzung vieler Ideen verdient gemacht. Als Beispiel nannte er hierzu den Umbau einer alten Ladenheizung, um die vom Verein genutzte Tiefgarage heizen zu können. Auch eine Vorrichtung für einen Traktor, die dazu dient, einen Maibaum ohne Gefahr aufzustellen habe Hubert Wenk entworfen und gebaut.

Engagement: Vom Fotograf über den DJ bis zum Handwerker

Weitere ehrenamtliche Aktivitäten des Mitglieds der Altdorfgemeinde waren seine langjährige Tätigkeit als Vereinsfotograf, sein Engagement als DJ und Fachmann für die Musikanlage, die 25-jährige Tätigkeit als Ordensmeister, der auch selbst Fasnachtsorden kreierte, die Neuverfassung der Vereinssatzung und die Überarbeitung der Vereinschronik. Viele Jahre hat er auch die Teilnahme der Altdorfgemeinde bei Narrentreffen organisiert.

Wenk ist die Seele des Altdorfs

"Herr Wenk ist das Herz und die Seele des Altdorfs. Er wirkt eher im Hintergrund. Insbesondere für Kinder ist Hubert Wenk ein Anziehungspunkt", so formulierte Johannes Moser sein Lob vor der eigentlichen Ehrung. "Der Verein war mir immer sehr wichtig und ich habe es immer sehr gerne gemacht", sagte wiederum der neue Träger der Landesehrennadel. Altdorfvogt Matthias Wendler und die Versammlung bedankten sich mit großem Applaus bei Hubert Wenk.