Die Beratung und Beschlussfassung über die Bauplatzpreise der gemeindeeigenen Bauplätze im Neubaugebiet „Längenberg-Ost 3. und 4. Teilbereich“ sowie deren Vergaberichtlinien stand im Mittelpunkt der ersten öffentlichen Ratssitzung im neuen Jahr. Beide Beschlüsse wurden einstimmig verabschiedet. Darüber hinaus machten die vielen Besucher deutlich, dass es ein großes Interesse an diesen Bauplätzen gibt.

Bürgermeister Manfred Ossola befasste sich zunächst noch einmal mit dem aktuellen Stand des Neubaugebiets. Demnach sind beide Bebauungspläne rechtskräftig, lediglich die Baulandumlegung sei noch nicht abgeschlossen. Sofern keine Einwendungen gegen die Verteilung der Grundstücke eingehen, könne der Umlegungsausschuss am 10. Februar die Rechtskraft der Umlegung beschließen.

Preise für Bauplätze sind gestaffelt

Danach erläuterte Ossola anhand der auf einer Großleinwand gezeigten Baupläne die auf der Zuhörerbank mit Spannung erwarteten Baulandpreise. Diese wurden je nach Lage und Bebaubarkeit für die 20 gemeindeeigenen Bauplätze gestaffelt. Sie beginnen bei 185 Euro/Quadratmeter und enden bei 235 Euro/Quadratmeter. Dies entspricht einem Durchschnittspreis von 208 Euro/Quadratmeter. Die unterschiedlichen Preise haben auch etwas mit der Bebauung mit Ein- Zwei- oder Mehrfamilienhäusern zu tun.

Soziale Aspekte sind ein Kriterium bei der Vergabe

Nicht leicht gemacht hatten es sich der Rat und die Verwaltung mit den Vergaberichtlinien für die gemeindeeigenen Bauplätze. Hier wurde ein Punktesystem entwickelt. Dabei sollen drei Hauptkriterien zugrunde gelegt werden: Wohnort/Arbeitsplatz in Aach, soziale Aspekte und bereits vorhandenes Wohneigentum. Zu allen Kriterien müssen schriftliche Nachweise vorgelegt werden. Das Zeitfenster für die Bewerbung soll in der nächsten Ratssitzung am 10. Februar beschlossen werden.

Die der katholischen Kirche und privaten Anbietern gehörenden Bauplätze haben ihre eigenen Preise und Vergaberichtlinien.