Die Stadt Engen ist bei den Plänen für den Bau der neuen Sporthalle einen Schritt weiter. Das Gebäude wird die Maße 22 mal 44 Meter aufweisen. Die Fläche, auf der Vereine und Schulen Sport ausüben können, beträgt knapp 1000 Quadratmeter. Das sind 300 mehr als in der bisherigen alten Stadthalle, die nur noch für Sport genutzt wird. Seit einigen Jahren verfügt die Stadt Engen über eine neue, schmucke Stadthalle. Die marode gewordene alte soll abgerissen werden, um Platz für die neue Sporthalle zu machen.

Der Technische Ausschuss hat in der jüngsten Sitzung das mit den Engener Sportvereinen abgestimmte Raumprogramm nach der eingehenden Vorstellung von Stadtbaumeister Matthias Distler beschlossen. Auch den Standort: Die Sporthalle soll auf der großen Wiese, die als Kleinspielfeld dient, parallel zur Jahnstraße gebaut werden. Das Spielfeld wird laut Distler nach dem Abriss des alten Gebäudes zwischen neuer Sporthalle und Schule erstellt. Die Einrichtung einer weiteren Außenfläche soll mit Beteiligten, wie der Schule, abgestimmt werden. Zur Spielfläche hinzukommen Nebentrakte, wie Umkleide-, Dusch- und Geräteräume. Nun soll noch geprüft werden, ob diese auf einer zweiten Ebene eingebaut werden sollen oder ob das Gebäude eingeschossig erstellt wird.

"Wie in der bestehenden Großsporthalle gibt es künftig Normspielfelder. So können beispielsweise offizielle Fußball-Turniere der Handball-Spiele veranstaltet werden. Das war in der alten Stadthalle nicht möglich", betont Bürgermeister Johannes Moser. "Die Bedingungen für Schulsport werden optimiert. Und die Vereine haben ein Mehrfaches an Nutzungsmöglichkeiten als bisher", zeigt Moser die Vorteile der neuen Sporthalle auf. Es müsse angesichts der guten Konjunktur, die es erschwert, Baufirmen nicht überteuert oder überhaupt zu bekommen, mit steigenden Kosten gerechnet werden.

Moser verweist auf das Beispiel Neubau Gottmadinger Schule, wo für einen Großteil der Bauarbeiten Handwerker-Firmen teils gar keine oder nur weit über dem kalkulierten Preis liegende Preise abgegeben hatten. "Es ist momentan sehr schwierig, Preise zu kalkulieren, wie mit Vergleichen von ähnlichen Bauten von Hallen in anderen Kommunen", betont Stadtbaumeister Matthias Distler. Auch einen genauen Zeitplan könne er noch nicht nennen. Der Entwurf soll über den Sommer erstellt und die Kosten ermittelt werden.