Umrahmt von Wiesen liegt der kleine Engener Ortsteil Bargen in ruhiger Beschaulichkeit in der Landschaft. Ein Mal im Jahr ist aber fast das ganze Dorf auf den Beinen: Das zeigte sich wieder beim Dorffest des Musikvereins (MV) Bargen. Zünftige Blasmusik hallte den Ankommenden schon aus dem Festzelt entgegen, am Wochenende stand das idyllische Örtchen ganz im Zeichen der Musik.

Und dafür legen sich die Bürger mit viel Herzblut und Engagement ins Zeug. "Das Dorffest verbindet die Gemeinschaft im Ort. Da helfen alle mit, auch wenn sie nicht im Verein sind", sagt Dirigent Roland Weckerle. Ob beim Auf- und Abbau, an der Theke oder beim Aufräumen zwischen den Festtagen.

Die Gastgeber machen auch selbst Musik

Zu den vielen fleißigen Helfern zählen auch die Frauen, die frühmorgens zu Hause die Salate herrichteten. Doppelten Einsatz brachte der MV Bargen, trotz Organisation und Ausrichtung des Festes reihten sich die Musiker unter die spielenden Gastvereine.

Blasmusik, Party und gemütliches Beisammensein war auch diesmal wieder das Motto. Nach dem Auftakt durch die Jungendkapellen Engen und Hilzingen brachte Lokalmatador Maik Dodaro mit Kai Winter vom MV Bargen am Schlagzeug das Festzelt zum Rocken."Das Zelt war voll. Die knapp 300 Leute waren in bester Stimmung", freuten sich Roland Weckerle und Vorstand Alexander Braun.

Viele Besucher auch von außerhalb

Dieter Karl als ehemaliger Vorstand des MV Bargen ist jedes Jahr dabei. "Ich kann gar nicht aufzählen, wen ich hier alles treffe", in einem Dorf dieser Größe kenne fast jeder jeden.

Das Dorffest ist auch zum Treffpunkt für Gäste von außerhalb geworden. Petra und Stefan Schmal aus Anselfingen kamen nicht zum ersten Mal. "Ich komme wegen dem guten Schinken mit Kartoffelsalat", sagte Stefan Schmal, fügte aber gleich hinzu, dass zwischen Bargen und Anselfingen schon immer gute Freundschaft durch gemeinsames Antreten bei Feuerwehrwettkämpfen oder bei Doppelkonzerten bestand. Petra Schmal mag die Geselligkeit bei Blasmusik in Festzeltatmosphäre.