Während der Corona-Pandemie und kurz vor Weihnachten – aber ausgebucht. Die zehnte Blutspendeaktion in Eigeltingen war ein voller Erfolg.

Seit 2011 ist die Blutspende kurz vor Weihnachten in Eigeltingen gute Tradition. Während bei der ersten Blutspende im Jahr noch vieles für Blutspender und Ausrichter unbekannt gewesen sei, erklärte Bereitschaftsleiterin des DRK Ortsverein Aach-Eigeltingen-Volkertshausen-Beuren, Sabrina Müller: „Die Voranmeldung wurde so gut angenommen, dass wir ein weiteres Bett bekommen haben.“

Alles läuft reibungslos ab

Auch Bereitschaftsleiter Matthias Specker freute sich über die gute Laune unter den Blutspendern: „Alle haben sich klaglos an die Regeln gehalten.“ Dank der Voranmeldung komme es auch nicht mehr zu langen Wartezeiten und es sei alles leichter zu organisieren. „Dieses Jahr mussten wir uns auch nicht um das Essen kümmern, keine Brote streichen oder ähnliches.“

Vier Helfer vom DRK-Ortsverein haben sich mit den Helfern des Blutspendedienst um die 167 Spender und 12 Erstspender gekümmert. Essen gab es vor der Halle zum Mitnehmen.

Bürgermeister geht regelmäßig zur Blutspende

Unter den Spendern war wieder Bürgermeister Alois Fritschi. Er hatte mit dem verstorbenen Bereitschaftsleiter des DRK Ortsvereins, Markus Auer, diese Blutspendeaktion im Jahr 2011 initiiert. „Es war ein mutiger Versuch, der auch in diesem Jahr trotz Corona wieder auf großes Interesse traf“, freute sich der Bürgermeister, der damals Erstspender war. Für ihn sei die Spende in Eigeltingen inzwischen eine liebgewonnene Gewohnheit. Auch wenn er noch zwei nachfolgende Termine hatte, nahm er sich gerne dafür Zeit.

Bürgermeister Alois Fritschi (links) hatte unabgesprochen den gleichen Termin wie der scheidende Hauptamtsleiter Walter Braun. Matthias Specker versorgte beide mit Masken und mass ihre Temperatur. Bild: Susanne Schön
Bürgermeister Alois Fritschi (links) hatte unabgesprochen den gleichen Termin wie der scheidende Hauptamtsleiter Walter Braun. Matthias Specker versorgte beide mit Masken und mass ihre Temperatur. Bild: Susanne Schön

Wie allen wurde auch ihm gleich am Eingang die Temperatur gemessen. Dann ging es mit Maske zur Anmeldung und von dort mit ausgefülltem Bogen und Trinken zum Blutspendedienst. Dort lehnte Fritschi die Aufnahme der Spendezahlen ab, eine Ehrung brauche er nicht. Die ärztliche Untersuchung durchlief er problemlos und nach einem kurzen Autsch beim Einstechen der Nadel floss das Blut. Er betonte: „Was Markus Auer sagte, gilt noch heute. Jede Blutspende rettet Leben – Krankheiten und Unfälle machen über die Feiertage keine Pause.“

Offiziell war die Spendeaktion um 19 Uhr in der Krebsbachhalle beendet. Die letzten Sachen wurden um 21 Uhr im Vereinsheim in Aach aufgeräumt.