Der Gemeinderat hat sich mit mehreren Baugesuchen beschäftigt, um die es Diskussionen gab.

  • Nachbar in Heudorf unzufrieden: Der Antrag eines Gastronomen aus Heudorf für die Überdachung im Eingangsbereich, unter der ein Fahrradstellplatz sowie zwei bewirtete Tische Platz finden sollen, hat für Ärger gesorgt. Es gab einen Einspruch eines Nachbarn, der sein Anliegen in der Bürgerfragestunde ansprach. Die Außenbewirtung an dieser Stelle habe Auswirkungen auf die Nutzung seines Grundstücks, vor allem durch die Lautstärke. Ortsvorsteher Harald Roth: „Städtebaulich passt es. Die Grenzabstände und die Auswirkung der Gastronomie hat das Baurechtsamt zu beurteilen.“ Gemeinderat Manfred Schwanz bedauerte: „Durch die Vorgehensweise entstehen Verwerfungen, die bis in die Vereine reichen. Die Beteiligten hätten miteinander reden müssen.“ So gab es drei Enthaltungen bei der Abstimmung. Die rechtliche Beurteilung liegt nun beim Baurechtsamt.
  • Bauantrag in Reute zu komplex: Die Sufiland Wohnungsgenossenschaft hat ihren umstrittenen Bauantrag, der viele einzelne Baumaßnahmen umfasst, unverändert dem Gemeinderat vorgelegt. „Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Einzelbehandlung“, sagte Bürgermeister Alois Fritschi. Da die Ratsmitglieder nun über alles abstimmen mussten, versagten sie dem Bauantrag das Einvernehmen. Vor allem die Ziegenhaltung mitten im Ort störte die Gemeinderäte. An anderer Stelle würde Tierhaltung verboten und neuen Ställen Vorgaben gemacht.
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  • Anlage in Honstetten: Bereits 2018 wurde der Neubau eines Pferdestalls beantragt. Der Rat stimmte unter dem Vorbehalt zu, dass der Zaun mindestens einen halben Meter von der Straße abrücken müsse. Daraufhin wurde der Antrag zurückgezogen und mit einem zusätzlichen Heulager wieder vorgelegt. Ortsvorsteher Werner Hirt erklärte: „Die Art, wie das Ganze beantragt wird, stößt dem Ortschaftsrat auf. Städtebaulich sehen wir kein Problem.“ Darum wird der Abstand des Zauns von der Straße erneut gefordert.