Das Thema Wasser beschäftigt die Gemeinde Eigeltingen an vielen Stellen. So werden etwa die Eigenkontrollverordnung umgesetzt und die Abwasserkanäle befahren. Danach werden Pläne mit Priorisierungen erstellt und die Schadstellen verbessert. Auch bei Sanierungsarbeiten an Straßen fielen Kanalschäden auf, zum Beispiel in der Langensteinerstraße, wo es deshalb zu rund 30.000 Euro Mehrkosten kommt.

Maßnahmen am Kabislandbach

Bei einer Befahrung wurde festgestellt, dass die Verdolung des Kabislandbachs bei der Hauptstraße eingebrochen ist. „Das muss unverzüglich erneuert werden“, erklärte Hauptamtsleiter Walter Braun in der jüngsten Gemeinderatssitzung. „Wir sind aber vom Wohlwollen des Eigentümers abhängig.“ Das Problem sei, dass der Bach auf der Grenze verlaufe und keinem Grundstück zugeordnet sei, sagte Planer Andreas Broß. Er betonte: „Die Anwohner müssen mitmachen.“

Dann könnte, auch mit Blick auf den Hochwasserschutz, eine höher dimensionierte Leitung eingebracht werden. Leitungen mit einem Durchmesser von 800 bis 900 Millimeter wären vorgesehen statt der bestehenden 300er oder 400er. Die dringendsten Arbeiten wurden ausgeschrieben und vom Gemeinderat nun an die Firma Delhey aus Mühlingen für 48.621 Euro vergeben.

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Aufweitung im Gebiet „Bollenberg Nord“

Ebenso beschäftigt die Gemeinde, wie künftige Baugebiete an das bestehende System angeschlossen werden. So wurde während der Planungen zur Erschließung von „Bollenberg Nord“ erkannt, dass eine hydraulisch Aufweitung nötig ist, um die späteren Wassermengen zu bewältigen. In den Haushalt sind 85.000 Euro eingestellt. Der Rat hat den Auftrag für 51.681 Euro ebenfalls an die Firma Delhey vergeben.

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