Die Satzung der Entschädigung für das kommunale Ehrenamt wurde überarbeitet. Diese war fast 20 Jahre alt. Gemeinderat Ewald Halder (CDU) bat in der jüngsten Ratssitzung darum, die Satzung in Zukunft in kürzeren Zeiträumen zu überarbeiten. Die Überarbeitung hatte bereits Nicolai Van der Bellen angemahnt, als er noch Gemeinderat gewesen war. In der Satzung wird die Entschädigung für ehrenamtlich Tätige, Sitzungsgelder für Ortschafts- und Gemeinderäte sowie die Aufwandsentschädigung für Bürgermeisterstellvertreter und Ortsvorsteher geregelt.

Bürgermeister Alois Fritschi regte, an die Intervalle mit Wahlen zu verknüpfen, denn die ehrenamtlich Tätige seien neben den Gemeinde- und Ortschaftsräten vor allem die Wahlhelfer. Für Feuerwehrangehörige wird eine gesonderte Satzung erarbeitet. Bisher galt ein Stundensatz von acht Euro mit einem Tageshöchstsatz von 64 Euro. Nun gelten höhere gestaffelte Sätze bis zu 70 Euro.

Was Räte und Ortsvorsteher bekommen

Gemeinderäte erhalten neu 35 Euro Sitzungsgeld und Ortschaftsräte 50 Euro im Jahr. Die Aufwandsentschädigung für Bürgermeisterstellvertreter wurde moderat auf 50 Euro und 30 Euro im Monat erhöht. Der neue dritte Bürgermeisterstellvertreter erhält zehn Euro im Monat.

Bei den Ortsvorstehern wird der Aufwand normalerweise über die Gemeindegrößengruppe entschädigt. Doch Heudorfs Ortsvorsteher Harald Roth verzichtet darauf, eine höhere Entschädigung zu bekommen, so dass alle Ortsvorsteher einen maximalen monatlichen Einkommenssteuerfreibetrag von 208 Euro erhalten. Zudem sind sie mit 450 Euro geringfügig beschäftigt.