Die 28 aktiven Mitglieder des Musikvereins Eigeltingen freuen sich, denn es geht wieder voran. Im vergangenen Jahr musste die Hauptversammlung pandemiebedingt ebenso ausfallen wie Auftritte und Proben. „Die finanziellen Einnahmen aus dem Narrentagen haben uns über die Pandemie geholfen“, sagt der Vorsitzende Jürgen Winter. Gewählt wurde Manfred Martin zum stellvertretenden Vorsitzenden. Daniel Rauch ist neuer Schriftführer. Im Verwaltungsrat arbeiten Marlies Gohl, Mathias Dreher und Frank Lattner.

Dirigentin Martina Bennett hob das Bezirksmusikfest 2019 hervor, für dessen Konzept es viel Lob gab. Auch das Kirchenkonzert mit dem Gesangsverein war ihr in guter Erinnerung. Doch kurz nach Fasnacht war Ende für die gemeinsamen musikalischen Aktivitäten. „Zwar haben wir ab und an Onlineproben abgehalten und sobald es irgendwie ging im Freien geprobt, aber an Auftritte war nicht zu denken. Schön ist, dass wir nun wieder zusammen proben dürfen und auch kein Musiker aufgehört hat“, sagt sie.

Verein fest im Dorfleben verankert

Wie gut der Verein im Dorfleben verankert ist, zeigte sich bei den Wortmeldungen. Der Vorsitzende des Narrenvereins Hermann Klaus bedankte sich für die Zusammenarbeit und sagte: „Es ist noch nicht sicher, ob es nächstes Jahr ein Narrentreffen geben wird, ich hoffe auf eine kleine Dorffasnet.“

Ewald Halder dankte im Namen der Gemeinde für die musikalische Umrahmung bei weltlichen wie auch kirchlichen Anlässen: „Die Veranstaltungen wären traurig ohne Musik.“ Jürgen Winter gab den Dank zurück: „Die Auskünfte bezüglich der Hygienemaßnahmen von der Gemeinde haben uns immer geholfen.“

Das Feiern nicht verlernt

Dass der Musikverein das Feiern nicht verlernt hat, zeigte sich beim Dämmerschoppen. Bereits am Donnerstag wurde aufgebaut. Die Mitglieder des ausrichtenden Musikvereins und die Besucher genossen die gemeinsamen Stunden mit den „Schallberg Musikanten“.

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„Man spürte, dass sich die Menschen nach Geselligkeit sehnten und den Abend genossen“, resümierte Jürgen Winter. Deutlich wurde das auch, weil einige der 180 Besucher bereits vor 18 Uhr auf Einlass warteten. Dank Hygienekonzept mit 3G-Regel konnte beruhigt gefeiert werden.

Der Platz unter der Linde bot sich dafür ideal an. Eigens für den Dämmerschoppen wurde eine Bar mit Bowle und Cocktails aufgestellt. „Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung“, sagt Winter. Ebenso hofft er, dass „wir 2022 wieder unser Waldfest durchführen können“.