Der jüngsten Hauptversammlung des Musikvereins war anzumerken, dass der Verein ein Pandemiejahr hinter sich hat. Nach Fasnacht 2020 gab es keine Auftritte mehr und auch die Proben wurden erst auf wenige Musiker beschränkt und dann ganz ausgesetzt. „Ein Dorf ohne Musikverein geht nicht“, befand Ortsvorsteher Harald Roth. Doch in den vergangenen Monaten gab es kein Fest, das musikalisch zu umrahmen gewesen wäre.

Jörg Bruggner bleibt kommissarisch Dirigent

Das Musikfest fiel ebenfalls aus. Die scheidende zweite Vorsitzende Katja Leber hatte als Trost für ihre Mitglieder ein Musikfest für zuhause gezaubert. „Die Gemeinschaft fehlte uns allen“, erklärte die scheidende Vorsitzende für externe Angelegenheiten, Sabrina Kupferschmid. Denn die Pandemie habe eben auch bedeutet, sich nicht mehr treffen zu können.

Nun soll es wieder losgehen. „Wir treffen uns und besprechen, wer noch Lust hat, Musik zu spielen“, stellte der Vorsitzende für Internes, Marcel Schuster, in Aussicht. Dann werde man Konzepte für die Spielgemeinschaft mit Rorgenwies aufstellen.

Veränderungen im Vorstand

Jörg Bruggner erklärte sich bereit, weiter kommissarisch das Dirigat zu übernehmen, bis ein passender Dirigent gefunden sei. Harald Roth wusste, dass viele Vereine vor der Hürde stehen, nach einem Jahr Pause wieder den Weg ins Vereinsleben zu finden.

Bei den Wahlen gab es einige Veränderungen. Neuer Vorsitzender für Externes ist Luca Moll und neuer zweiter Vorsitzender Reiner Müller. Oliver Werner wurde zum neuen Beisitzer passiv gewählt. Als Schriftführerin wurde Tanja Breithaupt bestätigt und als Notenwart Tobias Krämer.

Das könnte Sie auch interessieren

Zudem gab es eine Ehrung für zehn Jahre Mitgliedschaft im Musikverein Heudorf im Hegau, zwei für 30 Jahre und eine für 50 Jahre. Die junge Führungsriege kann also auf langjährige Mitglieder zählen. „Unterstützt unsere Nachfolger“, rief Sabrina Kupferschmid auf und gab diesen den Rat: „Geht euren Weg, so wie ihr es macht ist es richtig! Wir brauchen junge Ideen.“