Während Profis vor tausenden von Zuschauern Fußball spielen dürfen, kämpfen die Amateurvereine mit allerlei undurchsichtigen Regeln. Besonders betroffen davon ist die Jugendarbeit. Während die einen Kinder nun gar keine Lust mehr haben, sich im Verein zu engagieren, fehlt den anderen sowohl der Sport als auch die Geselligkeit.

Auch der Sportverein Heudorf-Raithaslach-Rorgenwies spürt die Folgen der Krise. Deutlich wurde das bei der Hauptversammlung des Vereins. So sind beispielsweise die Einnahmequellen, wie das im ganzen Hegau bekannte Grümpelturnier, weggefallen.

Weniger Einnahmen, aber die gleichen Kosten

Das Problem: Die Kosten für die Platzpflege sind geblieben. Es wurde sogar in einen Zaun und einen Mähroboter investiert. So hätten die Ausgaben die Einnahmen überstiegen. Doch Rücklagen seien noch vorhanden.

Bereits vor Corona sei die Zahl der angemeldeten Kinder geschrumpft, sodass die Kooperationen mit anderen Sportvereinen ausgebaut werden mussten. Neben den Spielgemeinschaften mit Honstetten und Aach-Eigeltingen gibt es nun auch Mannschaften gemeinsam mit Orsingen-Nenzingen.

„Engagiert euch“

Jugendleiterin Sonja Ramsperger rief auf: „Wir suchen Jugendtrainer, engagiert euch.“ Ortsvorsteher Harald Roth sagte: „Sportplatz und Clubheim sind eine große Verantwortung und Herausforderung. Danke auch, dass so viele Jugendliche bei euch eine Heimat finden.“

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Dass die Mitglieder mit der Arbeit ihres Vorstands zufrieden sind, zeigte sich bei den Wahlen. Denn die aktuelle Besetzung wurde vollständig in ihren Ämtern bestätigt:

Stellvertretender Vorsitzender bleibt Wolfgang Renner, Schriftführer ist Ulrich Renner, Gerätewart bleibt Sebastian Schuster, Sonja Ramsperger bleibt Jugendleiterin. Sie sind weiterhin Kassenprüfer: Bernd Schuster und Wilfried Lach. Im Ältestenrat sind Harald Roth, Ewald Werner und Manfred Schwanz.

Geehrt wurde Uwe Rommel mit dem bronzenen Vereinsorden. Frank Müller und Patrick Kempter erhielten den silbernen Vereinsorden für 20 Jahre Vereinsarbeit.