Die Heuliecher hatten es während der Pandemie stets geschafft, ihre Hauptversammlungen abzuhalten, denn sie fand im Freien statt. Die jüngste fand jedoch drinnen statt. Organisation, Verordnungen, Wetter und anderes mehr spielen für das 2024 eine Rolle. Die Heuliecher diskutierten rege, wie das dann 40-jährige Bestehen aussehen könnte. Das letzte Mal gab es einen Brauchtumsabend in der Hochbuchhalle, der zum Teil gesellig im Barzelt ausklang. „Wir müssen bei den Mitgliedern der Narrenvereinigung präsent sein und zeigen, dass wir tun, was wir können“, erklärte Beisitzerin Isabell Schuhmacher-Weber.

Der stellvertretende Vorsitzende Patrick Roth stellte einen zusätzlichen Tag mit einem Umzug in den Raum. „Es soll ein kleiner Umzug mit maximal 1000 bis 1500 Gästen sein“, führte er aus, denn mehr Besucher würden die Kapazitäten von Verein und Räumlichkeiten sprengen. Man werde Kontakt zu den umliegenden Zünften aufnehmen, ob man einen gemeinsamen Termin finden könne. Alternativ sei auch ein Guggenmusiktreffen möglich. „Zum Glück seid ihr früh dran, denn es gibt noch viel abzuklären und zu organisieren“, fügte Ortsvorsteher Harald Roth an.

Bei den Wahlen bleibt viel gleich

In ihren Ämtern wurden der Vizepräsident Patrick Roth, Kassiererin Selina Jäger sowie die Narrenräte Daniel Otto, Stefan Spandler, Isabell Schuhmacher-Weber und Melanie Eisele bestätigt. Kai Roth gab nach einem Jahr das Amt an Karsten Hupp weiter. Für ihn rückte als Kassenprüfer Tobias Braun nach, an dessen Seite bleibt Florian Widemann.

Im vergangenen Vereinsjahr musste man Fasnacht wieder anders als gewohnt feiern. Doch am Schmotzigen Dunschtig konnte der Narrenbaum mit dem neu restaurierten Narrenbaumwagen gestellt werden. Neben diesem kümmerten sich die Heuliecher auch um die Montage eines neuen Bühnenvorhangs in der Hochbuchhalle und die Sanierung der Grillhütte. „Genutzt werden kann sie schon. Wir wollen noch Sitzgarnituren machen und dann steht ein Einweihungsfest an“, erklärte Patrick Roth. Dieses könnte auch erst im kommenden Jahr stattfinden. So soll immer mehr wieder von online in Präsenz gehen.

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