Die Corona-Krise hat die Gastronomen und Hoteliers stark getroffen. Doch Christofer Bihler, der Geschäftsführer der Eigeltinger Lochmühle, hatte eine besondere Idee, um den Mitarbeitern der Erlebnisgastronomie zu helfen und gleichzeitig anderen Firmen zu unterstützen, während die Lochmühle wie viele andere vorübergehend schließen musste.

Mitarbeiter wurden ausgeliehen

Das Team nutzte zwar die Zeit, um Renovierungen zu machen, doch nicht alle konnten damit beschäftigt werden. So entstand die Idee, die Mitarbeiter bei Einzelhändlern unterzubringen, die auch Geschäftspartner der Lochmühle sind. „Wir haben alle angerufen und der Bedarf war riesig“, blickt Christofer Bihler zurück.

Besonders gefreut habe ihn das Lob, dass die Mitarbeiter auffallend freundlich und flexibel seien sowie gut mit Stress umgehen könnten. „Wir sind ein tolles Team und gehen zusammen durch dick und dünn“, sagt er.

Mit Hygieneregeln kennen sich alle aus

In den 50 Jahren, in denen es die Lochmühle in Eigeltingen inzwischen gibt, ist sie vom kleinen Ausflugslokal zu einer Erlebnisgastronomie gewachsen. In dieser Zeit habe man stetig mit Veränderungen klar kommen müssen. Doch der Lockdown habe viele schlaflose Nächte gebracht und es hätten schwere Entscheidungen getroffen werden müssen. „Unser Team kennt sich mit Hygieneregeln bestens aus“, erklärt Christofer Bihler. In der Gastronomie habe man sich schon immer daran halten müssen.

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Allerdings seien die komplizierten Regeln den Kunden nur schwer zu vermitteln, sagt er weiter. Die Lochmühle werde von Kunden aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland besucht. Und überall gelten andere Regeln, so Bihler.

„Wir haben uns neu erfunden“, sagt Christofer Bihler mit einem Blick in die Zukunft. Er hofft, dass die Kunden nun auch bei nicht so idealem Wetter kommen und Verständnis mitbringen, dass die Hygieneregeln auch bei schönem Wetter gelten.