Die Katholische Frauengemeinschaft ist ein wichtiger Teil der Dorfgemeinschaft in Honstetten, Reute und Eckartsbrunn. Doch das Wirken der Frauen war aufgrund der Corona-Pandemie zuletzt sehr eingeschränkt. Als sich die Mitglieder nach zwei Jahren zum ersten Mal wieder im Gasthaus Rössle zur Hauptversammlung trafen, war vorsichtiger Optimismus zu spüren. Vorsitzende Diana Bach fasste es so zusammen: „Es ist auf der einen Seite noch sehr ungewohnt, ohne Einschränkungen zusammen zu sein. Doch auf der anderen Seite hat das wirklich gefehlt.“

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Dem stimmten alle Anwesenden zu. Den Berichten von Schriftführerin Betina Hirt und Kassiererin Sabine Müllerleile war zu entnehmen, dass viel Liebgewonnenes ausfallen musste; allerdings fanden die Frauen Lösungen. So traf es zum Beispiel zwei Mal hintereinander den Seniorennachmittag im Advent. Dafür brachten die Frauen den Senioren Weihnachtstüten an die Haustüre, um ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind. Auch die Genesungsbesuche und die Besuche von Jubilaren waren oft nicht möglich. Hier hielten die Frauen zum Beispiel mit Karten den Kontakt. Reutes Ortsvorsteher Reinhard Schwanz fasste es so zusammen: „Ihr habt auch in der Pandemie viel Arbeit gehabt. Ohne euch geht viel weniger.“

Die Vorsitzende gab bereits erste Termine bekannt. Zudem soll im Alten Rathaus in den ehemaligen Räumen der Volksbank zu deren Öffnungszeiten eine offene Bücherei einziehen. Neben Lesestoff sollen die Besucher dort auch Gesellschaft finden.