Vier Tage lang war das Honstetter Herbstfest im Eigeltinger Ortsteil Treffpunkt für alle Generationen. Für einen gelungenen Einstieg sorgte die Partynacht am Freitag. Junge Menschen aber auch Partygänger der älteren Semester lauschten den Klängen der Partyband The Jam‘son.

So haben es Veranstalter gerne: gute Musik, gutgelaunte Menschen soweit das Auge reicht und einen friedlichen Verlauf der Veranstaltung.
So haben es Veranstalter gerne: gute Musik, gutgelaunte Menschen soweit das Auge reicht und einen friedlichen Verlauf der Veranstaltung.

Auch die Bar war gut besucht, und auch der Absatz aus der Küche kann sich nach dem Festwochenende sehen lassen. Die Speisen zum Mitnehmen fanden beim Publikum regen Anklang. Der Samstag gehörte, einer langen Tradition folgend, den großen Namen der Blasmusik. In diesem Jahr allerdings eher regional bekannten Gruppen.

Alles andere als still im Festzelt

Mit Michael Maier und seinen Blasmusikfreunden eröffnete eine sehr bekannte Gruppe den Abend. Bekannte und altbeliebte Stücke aus der Feder beispielsweise des unvergessenen Ernst Mosch, aber auch eigene Stücke brachten sie unter der impulsiven Leitung ihres Dirigenten mit großer Präzision zu Gehör.

Mit ihren Tablets, und ausgestattet in einheitlicher Kleidung sind die Bedienungen beim Tabletttanz durch das zelt an jedem Tag ein ...
Mit ihren Tablets, und ausgestattet in einheitlicher Kleidung sind die Bedienungen beim Tabletttanz durch das zelt an jedem Tag ein Hingucker für die Besucher. Bild: Doris Eichkorn

Nicht nur instrumental überzeugten die Musiker. Einige Titel mit Gesang, dargeboten von Michael Maier und Elke Karr, gab es zudem für die Zuhörer an den voll besetzten Tischen im Festzelt.

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Als zweites Orchester nahm die Formation Keine Stille Stunde mit Christoph Gleichauf den Platz auf der Bühne ein. Gegründet wurde die junge Band im Jahr 2018. Passend zum Bandnamen sollte es im Festzelt alles andere als still werden.

Sie brachten ebenfalls bekannte Stücke, aber auch Kompositionen aus den Reihen des Orchesters zu Gehör. Mit ihrem jugendlichen Schwung und klanglicher Harmonie ausgestattet, sorgten sie mit viel Liebe zur böhmisch-mährischen Blasmusik für viel gute Laune an den Tischen.

Dass es in der Küche in Honstetten immer gut läuft, und die Stimmung auch gut ist, das zeigen (von links) Lara und Petra Schafhäutle, ...
Dass es in der Küche in Honstetten immer gut läuft, und die Stimmung auch gut ist, das zeigen (von links) Lara und Petra Schafhäutle, Linda Kähler, Tina Thum und Conny Kähler mit einem Strahlen in den Gesichtern und hocherhobenen Daumen. | Bild: Doris Eichkorn

Die Bilanz fällt positiv aus

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der im Dorf selbst hergestellten Schlachtspezialitäten, welche selbst Besucher von weit her nach Honstetten führte. Der Besucherandrang war so groß, dass die Besucher zur Mittagszeit bereits auch auf außerhalb des Zeltes aufgestellte Biergarnituren auswichen. Am Abend spielte dann die Bauernkapelle Mindersdorf auf, welche dafür sorgte, dass auch der letzte Platz im Zelt besetzt war. Und bei manch Erfolgstitel sang das Publikum mit.

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Der Vorsitzende des Musikverein Honstetten Stefan Wolpert zog am Montagabend eine positive Resonanz über die vier Festtage. Er lobte den dörflichen Zusammenhalt sowie die Unterstützung durch die unzähligen Helfer, ganz gleich ob Vereinsmitglied oder nicht, welche auch nach der Corona-Zwangspause wieder mit vollem Einsatz dabei waren.

Elina Schädler war verzaubert, vom Honstetter Herbstfest. Sie tanzte mit ihrem Lebkuchenherz freudig auf den Sägespänen im Zelt, zu den ...
Elina Schädler war verzaubert, vom Honstetter Herbstfest. Sie tanzte mit ihrem Lebkuchenherz freudig auf den Sägespänen im Zelt, zu den Klängen der Bauernkappelle Mindersdorf am frühen Sonntagabend. Dies freute auch Christina Schädler. | Bild: Doris Eichkorn