Vor einem Jahr hatte der Eigeltinger Gemeinderat beschlossen, den Zugang zum Grünschnitt-Container zu beschränken. Grund war, dass dieser nicht ordnungsgemäß befüllt wurde: der Container wurden immer häufiger zur illegalen Entsorgung von Rasenschnitt, Fallobst, Kleintiermist, Sägemehl und anderen Dingen, die nicht zum Grünschnitt gehören, genutzt. Die führte für die Gemeinde zu steigenden Kosten.

Nun hat sich der Rat erneut mit dem Thema beschäftigt. Die stellvertretende Kämmerin Karin Lütte und Bauhofleiter Frank Martin sprachen sich für das Weiterführen der eingeschränkten Nutzung aus. Während Lütte von einer Einsparung in Höhe von rund 20.000 Euro sprach, hob Martin hervor, dass es zu Problemen kam, als der Container frei zugänglich gewesen sei, da sich viele Bürger nicht an die Regeln gehalten hätten.

Beschwerden, aber auch viel Lob

Die Überwachung des Containers habe sich bewährt. So sei dieser richtig befüllt gewesen und nicht überfüllt geworden. Frank Martin erklärte, es habe zwar Beschwerden gegeben, aber auch viel Lob.

Im Frühjahr und im Herbst soll der Container weiter für zwei beziehungsweise drei Wochen frei zugänglich sein. Über einen weiteren Termin für die Abgabe außerhalb dieser Zeiten konnte sich der Rat nicht einigen. Gemeinderätin Katja Hertell hatte diesen angeregt, da sich bei ihr Bürger beklagt hätten, die an den Samstagen keine Zeit haben.

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Eine Änderung könnte es beim Rasenschnitt geben. Dieser durfte bisher nicht abgegeben werden, da der Sickersaft in den Boden unter dem Container gelaufen ist und bei dessen Verladen zu Problemen führte. Auf Anregung der Gemeinderäte prüft die Verwaltung nun die Kosten für einen dichten Container mit Deckel, der zusätzlich aufgestellt werden könnte.

Generell gehöre der Rasenschnitt in die Biotonne oder solle auf dem Grundstück kompostiert werden, erläuterte Karin Lütte und fügte an, dass im vergangenen Jahr viele Bürger größere Biotonnen bestellt hätten. Damit zahle der Verursacher selbst für die Entsorgung, und nicht die Solidargemeinschaft.