Die Aktivitäten der Katholischen Frauengemeinschaft Honstetten sind vielfältig: „Wir wollten schon lange einen Leseabend machen“, erklärte die Vorsitzende Diana Bach.

Darüber habe man sich viele Gedanken gemacht – von „Wer soll lesen?“ bis zu „Machen wir daraus eine Pyjamaparty?“ Herausgekommen ist ein Winterleseabend im Vereinsraum im ehemaligen Pfarrhaus.

Gabriele Braun liest Juli Zeh

Vorgelesen hat Mitglied Gabriele Braun. Sie stellte in gemütlicher Runde bei Kerzenschein und einem Glas Wein oder Wasser den Roman „Unterleuten“ von Juli Zeh vor. „Mich hat der Roman begeistert, er ist super spannend. Darum habe ich ihn ausgewählt“, erklärte sie ihre Beweggründe.

Bevor sie rund eine Stunde daraus vorlas, gab sie noch einen Einblick in die Entstehung des Romans. Juli Zeh habe zehn Jahre daran geschrieben. Als Autorin und Journalistin hat Zeh viele Auszeichnungen erhalten, darunter auch das Bundesverdienstkreuz.

Mehr als nur eine Wahrheit

„Unterleuten“ ist ein Gesellschaftsroman, der im fiktiven Dorf Unterleuten in Brandenburg im Sommer 2010 spielt. Unter den 200 Einwohnern sind Alteingesessene und Zugezogene, die mal Verbündete, mal Gegner sind.

Private Empfindlichkeiten spielen ebenso eine Rolle wie die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der Zeit. Alles spitzt sich zu, als eine Investorenfirma einen Windpark bauen will. Beim Lesen von „Unterleuten“ wird klar: Es gibt nicht die eine Wahrheit, sondern unterschiedlichste Blickwinkel.

„Willkommen sind alle Frauen“

Als nächste Veranstaltung organisiert das Team der Frauengemeinschaft die Frauenfasnet unter dem Motto „Die Frauen im Wilden Westen!“. Die Frauenfasnacht startet am Dienstag, 4. Februar um 19.30 Uhr im Clubheim in Honstetten.

Das könnte Sie auch interessieren

„Willkommen sind alle Frauen, ob jung, ob alt, die gerne einen lustigen und geselligen Abend verbringen möchten. Die Tradition der Frauenfasnet soll weitergeführt werden, deshalb freuen wir uns auf jedes neue Gesicht, selbstverständlich auch auf Nicht-Mitglieder“, lädt Diana Bach ein und freut sich auch auf spontane Einlagen.