Normalerweise bekommt man aus den Übungen wichtige Erkenntnisse für den Ernstfall. In Heudorf war es in diesem Jahr einmal anders herum. Im Juli brannte ein Gebäude auf dem Gewann Krätlemühle bei Heudorf.

Hier spielte die Wasserversorgung eine wichtige Rolle. Damals holte man sich erstmals mittels Tauchpumpe Wasser aus einem Schwimmbecken, da das Fahrzeug nicht dorthin kam.

Bei der Übung am Samstagabend auf einem anderen Anwesen konnte das Wasser aus einem ehemaligen Gülleloch, welches heute als Rückfangbecken dient, geholt werden.

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Bei der Übungsbesprechung wurde überlegt, dass man den nahegelegenen Bach eventuell hätte anstauen können, um auch dort Wasser zu entnehmen.

Ein Kamerad verwies darauf, dass dieser Bach nicht immer Wasser führen würde. „Im Ernstfall wären auch die anderen Abteilungen der Eigeltinger Feuerwehr alarmiert worden“, erklärte der stellvertretende Kommandant Kurt Fichthaler, dies war auch im Juli der Fall.

Eine starke Truppe ist die Feuerwehrabteilung Heudorf. Bei der jahresübung waren auch Kräfte vom DRK-Liptingen dabei. Einsatzleiter (gelbe Weste) war Kurt fichthaler. Bild: Susanne Schön
Eine starke Truppe ist die Feuerwehrabteilung Heudorf. Bei der jahresübung waren auch Kräfte vom DRK-Liptingen dabei. Einsatzleiter (gelbe Weste) war Kurt fichthaler. | Bild: Susanne Schön

Die Heudorfer Feuerwehrabteilung arbeitet traditionell mit dem DRK-Ortsverein Liptingen zusammen. Der Vorsitzende Manfred Schlosser erläuterte die Übung aus seiner Sicht. Und obwohl das Übungsobjekt weit vom Ort entfernt war, waren zahlreiche Zuschauer gekommen, um die Übung zu beobachten.

Ortsvorsteher Harald Roth dankte den ehrenamtlichen Kräften für ihren Einsatz bei der Übung und über das ganze Jahr: „Ihr wisst worauf es ankommt und kennt die örtlichen Gegebenheiten besser als alle anderen!“

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