Großen Zulauf hatte der Martinsmarkt der Eigeltinger Schule. Schulleiter Michael Wernersbach schob dies auf das Wetter: „Es ist kalt und vor allem trocken. Ideales Wetter für einen Martinsmarkt.“ Beim Aufbau der Fachwerkhütten arbeiteten die Mitglieder des Schulfördervereins, Eltern, Lehrer und Schüler gemeinsam – genauso wie im Vorfeld beim Herstellen der Waren seit den Sommerferien. „Alle haben gemeinsam nach Schulschluss gearbeitet, um kreative Ideen in hohe Qualität umzusetzen“, blickte Wernersbach zurück.

Damit ist das eigentliche Erfolgsgeheimnis des Martinsmarkts gelüftet. Es ist die gute Zusammenarbeit der Schulgemeinschaft. Bereits bei der ersten Elternbeiratssitzung seien alle Arbeitslisten gefüllt gewesen. Und obwohl es dank der vielen Besucher an den Bewirtungsständen viel zu tun gab, sah man nur fröhliche Gesichter.

Nach Ende der Schicht oder davor besuchten auch diese Eltern den Martinsmarkt. An 21 Ständen gab es neben Kulinarischem viel zu entdecken.

Mit vielen Ideen konnte man sich schon auf Weihnachten einstimmen und manches gekaufte Geschenk sorgt nun vielleicht für eine entspanntere Vorweihnachtszeit.

Die süße Qual der Wahl hatten die Besucher des Martinsmarkt an 21 Ständen und beim abwechslungsreichem Rahmenprogramm.
Die süße Qual der Wahl hatten die Besucher des Martinsmarkt an 21 Ständen und beim abwechslungsreichem Rahmenprogramm. | Bild: Susanne Schön

Die Stimme des stellvertretenden Schulleiters Andreas Rossatti klang vor allem über das Gelände, wenn einer der Programmpunkte anstand. Die Kindergartenkinder eröffneten den Martinsmarkt, der Grundschulchor verwöhnte die Besucher ebenso wie die Bläserklasse. Die Theater-AG führte die Geschichte des Sankt Martin auf, die dem Markt seinen Namen gibt.

Dank der Familie Herz aus Homberg ritt ein echter Sankt Martin hoch zu Ross auf dem Martinsmarkt.

Auch im Schulgebäude war viel geboten. Geduldig standen die Kinder etwa an, um Kerzen zu ziehen oder Buttons herzustellen. Egal ob man draußen Glühwein trank oder einen Kaffee im Schülercafé, es gab viel Raum für Geselligkeit. Und so waren auch bei Marktende noch viele Menschen vor Ort.

Der Erlös geht wieder an die Schüler – auf dem Weg über die Klassenkassen oder den Schulförderverein.