Die Honstetter bewiesen, dass sie ein wahres Narrennest sind. Zu Beginn der Hallenfasnacht am Rosenmontag verzauberten die Grundschüler die Besucher. Es folgten die drei jugendlichen Handlampen. Danach tanzten junge Silbertröpfchen über die Bühne. Ihre Leiterinnen waren unter den zehn jungen Frauen, die dem Publikum Dorfkindermomente bescherten. Zunftmeister Bernhard Bach dankte für das Engagement der Narren, die neben ihren eigenen Stücken auch den Nachwuchs förderten.

In der verkehrten Märchenwelt wurden zehn Erwachsene zu Zwergen und führten mit Schneewittchen, der Stiefmutter, dem Spiegel und dem Prinzen das Märchen neu auf. Wolfgang Braun erklärte in seiner Bütt, was das Musikerleben so ausmacht. Dafür gab es vom Musikverein, der den Nachmittag umrahmte, so manchen Tusch.

Besonderer Höhepunkt waren Agnes Braun, Jutta Bach, Betina Hirt, Sabine Müllerleile, Elke Wolpert und Diana Bach als Luusi-Wieber. "Euer Auftritt hat Potenzial für eine Fortsetzung", freute sich Zunftmeister Bernhard Bach, nachdem die Damen mit ihrem Schachtelballett das Publikum bestens unterhalten hatten. Auffällig war dabei auch die Detailtreue, von Kittelschurz und Filzschuhen bis zum liebevoll aus einer Schachtel gestalteten Hut. So freuten sich auch die anderen Hon­stetter auf ihre Fortsetzung im kommenden Jahr. Gespannt darf man auch auf die Entwicklung des Nachwuchses sein.