Eigeltingen soll einen Waldkindergarten bekommen. Soweit sind sich Gemeinderat und Verwaltung einig. Offen ist noch der Standort. Thomas Kech und Förster Reiner Strähle von der Gemeindeverwaltung hatten fünf Möglichkeiten vorgeschlagen.

Bildstöckle vor Reischbühl

Im Vorfeld der Gemeinderatssitzung gab es bereits eine kleine Abstimmung. Die Favoriten der Räte waren auch die Favoriten der Verwaltung. Wichtig ist, dass die in Frage kommenden Gelände Eigentum der Gemeinde sind.

In der finalen Abstimmung lag das Bildstöckle vorne: In dessen Umgebung liegen die interessantesten Naturräume. Nachteil ist hier ein weiter Weg vom Treffpunkt zum Standort. Auf Platz 2 folgt der Standort Reischbühl. Hier wäre ein guter Ausbau der Infrastruktur einfach, dafür liegen die Naturräume weit auseinander. Zudem befürchteten die Räte Vandalismus am Treffpunkt.

Gruppengröße von 25 bis 34 Kindern

„Wir werden die Standorte in der Priorisierung dem Landratsamt zur Genehmigung vorlegen“, erklärte Thomas Kech das weitere Vorgehen. Erfreulicherweise konnte er bekannt geben, dass sich schon mehrere Bewerber für die Stellen im Waldkindergarten gemeldet hätten.

Zudem hätten schon einige Eltern erklärt, dass sie gerne zum Waldkindergarten wechseln würden. Bürgermeister Alois Fritschi stellte eine Gruppengröße von 25 bis 34 Kindern in Aussicht.

Wagen oder kleines Haus geplant

Damit sich die Räte das Konzept Waldkindergarten besser vorstellen konnten, wurde ein kurzer Film von einem laufenden Waldkindergarten gezeigt. Das Konzept in Eigeltingen soll gemäßigt sein. Dazu gehört auch ein Wagen oder kleines Haus, in das man bei schlechter Witterung wechseln kann. Thomas Kech stellte verschiedene Varianten vor. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung mit der Ausschreibung dafür.

Die Gemeinderäte sagten, dass es ihnen in diesem Bereich an Wissen fehle und regten an, das zukünftige Personal in die Entscheidungsprozesse einzubinden sowie bei Jugendamt nachzufragen. „Wir sind bei den ersten Gemeinden des Landkreises, die einen Waldkindergarten anbieten“, erklärte Fritschi.