Dieser Neue im Gemeinderat hat durchaus schon Erfahrung. Reiner Müller trat in diesem Jahr für die CDU zur Kommunalwahl an. Er war bereits früher Mitglied des Gremiums (1994 bis 2008) gewesen und schied damals aus, weil er als Sachgebietsleiter für Tiefbau und Kanalunterhaltung in Stockach arbeitete. Dieser Arbeitsplatz war ein Ausschlussgrund, da Eigeltingen zur Verwaltungsgemeinschaft Stockach gehört. Nun hat er extra gekündigt, um wieder Gemeinderat werden zu können.

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Reiner Müller hat durch diese Tätigkeit viel Wissen zum Thema Kanalunterhalt, das er in den Gemeinderat einbringen kann. Der Gedanke, wieder zu kandidieren und so etwas zu bewegen, kam unter anderem mit dem Starkregenereignis in Heudorf vor drei Jahren. Zuvor hatte Müller sich auch für die Bürgerinitiative engagiert, die für ein sichereres Heudorf sorgen wollte, indem einst bestehende Begrenzungen für den Schwerlastverkehr wieder eingeführt werden sollten.

Im Vorstand wirkte und wirkt er bei zahlreichen Heudorfer Vereinen mit, wie zum Beispiel dem Förderverein Dorfgemeinschaft und dem Musikverein. Der 60-Jährige wohnt mit seiner Frau Ute im Eigenheim in Heudorf und hat zwei erwachsene Kinder.

„Ich will mich wieder einbringen“, erklärte Reiner Müller bei der Wahlkampfveranstaltung in Heudorf. Wieder, weil der 60-Jährige bereits drei Legislaturperioden von 1994 bis 2008 für Heudorf im Gemeinderat saß. Im Jahr 2008 rückte Leopold Roth für ein Jahr in den Gemeinderat nach, weil Reiner Müller in Stockach als Fachgebietsleiter begann.

„Das Abwasserkonzept mit Anschluss der Ortsteile Homberg, Heudorf, Rorgenwies und Reute sowie der Bau der Hochbuchhalle und die Planung von Bau- und Gewerbegebieten tragen seine Handschrift“, lobte Bürgermeister Alois Fritschi damals bei der Verabschiedung. „Auch war er ein wichtiger Berater für die Gemeinde bei Ausschreibungen von Straßenunterhaltungsmaßnahmen.“