Die Jobbörse der Schulen in Eigeltingen und Steißlingen, die abwechselnd in den beiden Orten ausgerichtet wird, fand erstmals in der Krebsbachhalle in Eigeltingen statt und nicht in der Schule. Das fand bei Ausrichtern, Unternehmern und Besuchern großen Anklang.

So konnten die Besucher einerseits einen Rundgang machen und hatten zudem nicht den Eindruck, ein Zimmer sei zu voll, um selbst noch hineinzugehen. Es wäre schade gewesen, hätte man sich nicht alles ansehen können. Denn die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen, Kammern und Betriebe war groß.

„Wir sind gerne bei der Jobbörse„, erklärte Markus Oexle von LEFO Formenbau. Der Formenbauer nahm sich Zeit mit den Auszubildenden. Meist käme ein Lehrling nach dem Besuch der Jobbörse zu ihnen in den Betrieb, freute sich Oexle. „Die Jobbörse ist nicht so groß, das ist ein Vorteil für das Handwerk“, war er sich sicher.

Auch größere Unternehmen wie die Maggi-Werke aus Singen, die Bundeswehr oder Aesculap aus Tuttlingen waren dabei. Die Jugendlichen konnten zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten in der Region kennenlernen. zur Jobbörse kommen traditionell nicht nur die Jugendlichen der beiden Schulen, sondern auch deren Eltern. Gemeinderat und Vater Manuel Ramsperger begleitete sein Kind und lobte: „Die Jobbörse ist eine gute Informationsplattform.“

Der Eigeltinger Schulleiter Michael Wernersbach dankte den zukünftigen Auszubildenden und den Teilnehmern der Ausbildungsunternehmen für ihr Engagement: „Ihr zahlreiches Erscheinen zeigt die hohe Akzeptanz.“ Sein Stellvertreter Andreas Rossatti hob hervor: „Die Unternehmen kommen aus der ganzen Raumschaft. Es ist beeindruckend welche Vielfalt es hier gibt.“

„Das Handwerk hat goldenen Boden. Ich möchte dafür Werbung machen“, begann Alois Fritschi, Bürgermeister in Eigeltingen, seine Begrüßungsrede. Benjamin Mors, Bürgermeister in Steißlingen, nahm den Faden auf: „Regionalität ist ein großer Standortfaktor. Und die Gefahr, durch Automatisierung und Digitalisierung den Arbeitsplatz zu verlieren, liegt bei einem Fliesenleger bei null Prozent, bei Bürgermeistern immerhin bei 44 Prozent.“

Heike Schwarzenberger, Lehrerin, hat die Börse hauptsächlich organisiert. Neben ihr (v.l.): Michael Wernersbach, Alois Fritschi, Andreas Rossatti, Benjamin Mors, Nikolaus Langner.
Heike Schwarzenberger, Lehrerin, hat die Börse hauptsächlich organisiert. Neben ihr (v.l.): Michael Wernersbach, Alois Fritschi, Andreas Rossatti, Benjamin Mors, Nikolaus Langner. | Bild: Susanne Schön

Bürgermeisterstellvertreter Nikolaus Langner aus Orsingen-Nenzingen, selbst Unternehmer, bietet leider nicht die Möglichkeit auszubilden. Sonst würde er auch an der Jobbörse teilnehmen.

Die Unternehmen

Mit dabei waren: Constellium (Metallbau), Heizungsbau Joachim Kiewel, LEFO Formenbau Technologie GmbH, RS-Technik (Metallbearbeitung), Fensterbau Martin, Halder Holzbau, Holzbau Winter, Zimmerei Martin, Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee, Handwerkskammer Konstanz, Nestlé Deutschland (Maggi Werk Singen), Baumschule Ammann, BCS Automotive Interface Solution, Autohaus Schönenberger, ETO Magnetic, Dachser SE-Logistikzentrum, Breyer Maschinenfabrik, MSE-TEC (Michael Schwanz Elektrotechnik), Sparkasse Hegau-Bodensee, Volksbank Überlingen, Bundeswehr, Gemeindeverwaltung Eigeltingen, Karl Storz (Medizintechnik), Hegau-Bodensee Klinikum Singen, Aesculap (Medizintechnik), Takeda (Pharma), Sozialdienst St. Elisabeth Steißlingen, Aptar, id-Pflegedienst Hegau-Ost, Kindergarten Löwenzahn sowie das Marianum – Zentrum für Bildung und Erziehung und die Agentur für Arbeit. (sch)