Ein weiterer Schritt in Richtung attraktiverer Dorfkern soll kommen: Die Adler Eigeltingen GbR beabsichtigt, das Gasthaus Adler so zu sanieren, dass dort wieder ein Hotel mit Gastronomie betrieben werden kann.

Peter Lang von der Dr. Lang Group und Berater Christian Roth stellten als Bauherren die Pläne in der jüngsten Gemeinderatssitzung vor. Begeistert zeigten sie sich von der Bausubstanz und dem was dort möglich ist. Auch die Historie des Gebäudes fasziniert die beiden.

Gastronomie und Gästezimmer

So sollen die Gewölbekeller als Veranstaltungsräume genutzt werden können. Geplant sind beispielsweise Weinverkostungen. Im Erdgeschoss sollen ein Gastronomiebereich mit Außenbereich und notwendigen Nebenräumen wie Lager und Sozialräumen sowie zwei barrierefreie Zimmern entstehen.

Im Obergeschoss sollen 13 Zimmer und im Dachgeschoss acht Zimmer Platz finden. Das angebaute Schleppdach soll entfernt werden und auf dem entstehenden Flachdach eine Dachterrasse entstehen. 15 Parkplätze sind geplant. Die Bauherren stehen bereits in engem Kontakt mit der Baurechtsbehörde und der Denkmalschutzbehörde.

Bürgermeister sagt Unterstützung zu

Generell standen die Gemeinderäte dem Bauvorhaben positiv gegenüber. Vor allem dass sich etwas im gastronomischen Bereich tut, freute die Räte. Ebenso positiv kamen die Sanierungsvorschläge an, die das Gebäude in seiner historischen Struktur erhalten. Denn seit Jahrhunderten ist das Gasthaus Adler prägend für den Dorfkern – sowohl als Gebäude als auch mit seinen Dienstleistungen.

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Bürgermeister Alois Fritschi sagte seine Unterstützung bei Gesprächen mit dem Denkmalamt zu. Darin habe er seit der Rathaussanierung Erfahrung. Diskussionen gab es nur über die Parkplätze und den Erhalt der Einfahrt von Norden her. Doch die Einfahrt soll eher Fußgängern und Radfahrern dienen.

Somit werden gefährliche Situationen mit Fahrzeugen an der unübersichtlichen Ausfahrt vermieden. Allerdings waren die Räte mit 15 Parkplätzen nicht zufrieden. Doch der Bürgermeister sagte: „Wir können nicht mehr Parkplätze fordern als das Baurecht.“