Eigeltingen Homberger Laienschauspieler: Darsteller bereiten sich auf Aufführungen vor

Die Homberger Laienschauspieler studieren ein neues Stück ein. Das Thema des Dreiakters von Bernd Gombold ist eine Gedächtnislücke.

Die Vorbereitungen sind in den letzten Zügen. Während anderenorts fleißig Plätzchen gebacken und Weihnachtsvorbereitungen getroffen werden, vertiefen die Mitglieder der Laienspielgruppe Homberg ihre Texte. Auch die Bühne ist schon aufgebaut. Es wird nur noch an den Details gearbeitet. Am Sonntag, 17. Dezember, zeigen die Schauspieler um 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus die Premiere des Stücks "Die Gedächtnislücke" von Bernd Gombold.

Zum bewährten Team der Laiendarsteller stieß in diesem Jahr Steffen Schober aus Heudorf hinzu. "Wir haben über zwölf Männer aus Homberg gefragt, ob sie mitspielen und kassierten leider nur Absagen", bedauerte Regina Herter. So verpflichtete sie kurzerhand ihren Partner für eine Rolle. Steffen Schober hat sich bereits gut eingefügt und begeistert als Hans Harald. Der schüchterne Mann von Ludwiga, gespielt von Lucia Sättele, ist eine ideale Einstiegsrolle. Denn eigentlich muss er stets nur seiner Frau zustimmen. Regina Herter, die die Klatschbase Emma spielt, staunt über die neuen Seiten ihres Partners, die sich auf der Bühne zeigen.

Eine feste Größe im Team ist der Orsinger Dominik Fritschi. Er spielt in der Hauptrolle die Figur des Bürgermeisters Franz. Dabei nimmt er an einem Schreibtisch Platz, den Steffen Schober auf dem Sperrmüll gefunden hat. Die anderen Schreibtische der Bühnen-Amtsstube fanden sich auf dem Speicher des Dorfgemeinschaftshauses, die Stühle stammen aus dem Sprechzimmer von Ortsvorsteher Reinhard Brecht. Jasmin Rauch spielt die Ehefrau des Bürgermeisters, die es nicht einfach mit ihrem Ehemann hat. Denn dieser hat die Gedächtnislücke, die dem Stück von Bernd Gombold den Titel verleiht.

Der Autor, ist sich Regisseurin Martina Trunk sicher, schreibe aktuell die besten Stücke. Auch die Anzahl der Figuren sei ideal. Die humorvollen Stücke von Bernd Gombold haben es ihr angetan. Manchmal bedauere sie, dass sie nicht mitspielen kann, stand sie doch viele Jahre lang selbst als Schauspielerin auf der Bühne.

Ebenfalls auf der Bühne zu sehen sein wird Nicole Krause, die der Figur der Sekretärin Susi eine ganz persönliche Note verleiht. Am Schreibtisch neben ihr sitzt Sven Römer als Amtsdiener Sepp. Auch Matthias Klopfer ist wieder mit dabei und komplettiert die dörfliche Struktur auf der Bühne als Vorsitzender des Fanfarenzugs und des Kleintierzüchtervereins.

Wie nun Thomas Domogalla als Professor Gottlieb und Tanja Harder als heiratswillige Sabine in den Dreiakter passen, davon überzeugt man sich am Besten selbst. Zu sehen ist "Die Gedächtnislücke" an insgesamt drei Aufführungstagen, an denen die gesamte Dorfgemeinschaft hinter den Laiendarstellern steht: Entweder im Publikum, als Helfer hinter den Kulissen oder bei der Bewirtung der Zuschauer im Dorfgemeinschaftshaus.

 

Die Gedächtnislücke

Die Laienspielgruppe Homberg präsentiert die Komödie "Die Gedächtnislücke" von Bernd Gombold am Sonntag, 17. Dezember, Freitag, 22. Dezember, und Montag, 25. Dezember, jeweils um 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Der Kartenvorverkauf findet am Sonntag, 10. Dezember, von 10 bis 12 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus statt. Die Vorstellung am Sonntag, 17. Dezember, um 14 Uhr richtet sich an Kinder und Senioren. Die Veranstalter empfehlen, möglichst früh zu kommen. (sch)

 

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