Allen Grund zu feiern hatten die Heudorfer. Ihren Kindergarten gibt es seit 25 Jahren. Die wechselvolle Geschichte war Teil der Feierlichkeiten und ist noch lange nicht zu Ende. Denn der Kindergarten erfreut sich ungebrochener Beliebtheit und durch die veränderte Kleinkindbetreuung platzt er langsam aus allen Nähten. So wird im kommenden Kindergartenbedarfsplan über den gemeindeweiten Bedarf geredet werden. Denn durch die immer frühere Betreuung der Kinder und die stetig wachsenden Neubaugebiete wächst auch in Heudorf der Bedarf.

Seelsorgeeinheit ist Träger

Träger des Kindergartens ist die Seelsorgeinheit Krebsbachtal-Hegau und damit Pfarrer Dominik Rimmele. Die Kindergartengeschäftsführung liegt in den Händen von Gerold Bayer von der Verrechnungsstelle für katholische Gemeinden in Radolfzell. Die Kindergartenleitung vor Ort hat Eva Angyal. Der Kindergarten St. Blasius hat eine altersgemischte Gruppe für Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt und eine Kindergartengruppe für Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt. Der Kindergarten ist in einem ehemaligen Wohngebäude im Ortskern untergebracht und somit von den Erweiterungsmöglichkeiten an diesem Standort eingeschränkt.

Festgottesdienst zur Feier

Am vergangenen Sonntag standen erst einmal die vergangenen 25 Jahre im Mittelpunkt. Die Erzieherinnen hatten die Feierlichkeiten gemeinsam mit den Kindern, dem Elternbeirat, den Eltern und örtlichen Vereinsvertretern organisiert. Da der Kindergarten St. Blasius ein katholischer Kindergarten ist, begannen diese folgerichtig mit einem Festgottesdienst. Die Kinder zogen gemeinsam mit der Feuerwehr, Bürgermeister Alois Fritschi sowie den Pfarrern Dominik Rimmele und Udo Zinke in die Kirche ein, wo die Eltern schon auf sie warteten.

Ewald Werner berichtet von den Anfängen

Ewald Werner war am Beginn vom Pfarrgemeinderat für den Kindergarten verantwortlich, als er an den Ambo trat und von der Entstehung des Kindergartens berichtete, war erlebbar, wie viel Engagement und Herzblut von seiner Seite damals hineingeflossen sind. Dass er nicht der Einzige ist, der mit dem Kindergarten eng verbunden ist, konnte man bei der anschließenden Feier erleben. Es wurden viele Erinnerungen ausgetauscht.

Glückwünsche und Geschenke

Wie es sich für einen großen Geburtstag gehört, hatten Bürgermeister Alois Fritschi, Abteilungskommandant der Feuerwehr Richard Auer, Pfarrer Dominik Rimmele und Gerold Bayer von der Geschäftsführung und andere Gäste neben Glückwünschen auch Geschenke dabei. Als Überraschung gab es für alle Kindergartenkindern zum Abschluss des Gottesdienstes einen Luftballon, an den konnte jede Familie einen Wunsch hängen. Gemeinsam ließ man sie vor der Kirche in den Himmel schweben.

Ausstellung informiert über die Arbeit

Danach wurde im Festzelt gefeiert und im Kindergarten gab es Riesenseifenblasen, Kinderschminken und Clown Mausini trat zweimal auf. Gut besucht war die Ausstellung mit vielen Fotos, die über die aktuelle Arbeit informierte. Die Fotostellwände mit Bildern von den ersten Jahren des Kindergartens erinnerten auch an die erste Kindergartenleiterin Edith Staudenmeyer, die man fast immer mit Kamera sah.