Eigeltingen-Heudorf – Die Heudorfer lassen nichts anbrennen. Der Kindergarten hatte im Mai mit dem Projekt Feuer und Feuerwehr begonnen. "Die Kinder lieben es, Feuerwehr zu spielen, zu löschen und abzusperren, deswegen erarbeiteten wir gemeinsam mit den Kindern diese Themen", erklärte Kindergartenleiterin Eva Angyal. Krönender Abschluss war nun eine Brandschutzübung mit anschließendem Sommerfest, bei dem die Kinder einen Feuertanz aufführten. Fröhlich wurden zudem Feuerlieder gesungen. Eltern und Geschwister waren eingeladen.

Feuer fasziniert Kinder und Erwachsene

Die Kinder erlebten das Element Feuer in allen Facetten. "Dieses heiße Thema war interessant, faszinierend und zugleich lernten die Kinder, dass Feuer gefährlich ist", blickt Eva Angyal zurück. So lernten die Kinder die Vorteile von Feuer kennen. Es wärmt uns Menschen und dient zur Nahrungszubereitung. Auch das Licht der Kerzen war den Kindern bekannt. Durch einfache, von den Erzieherinnen begleitete Experimente, erfuhren die Kinder, wie Feuer gemacht und gelöscht wird. Dabei wurden wichtige Regeln im Umgang mit dem Element Feuer erarbeitet und die Kinder erfuhren, wie es genutzt wird.

Wie man mit dem Element umgeht

Sie lernten zudem, dass es wichtig ist, mit dem Element Feuer sorgsam und verantwortungsvoll umzugehen, da dies der sicherste Schutz vor Gefahren ist. Darum war ein besonderer Baustein im Rahmen des Projekts die Feuerwehr und der Brandschutz. Die Kinder erarbeiteten mit Bildern und Plakaten, welche Aufgaben die Feuerwehr hat. Dieter Lehmann von der Eigeltinger Feuerwehr besuchte mit dem großen Feuerwehrauto den Kindergarten und zeigte dessen Ausrüstung. Ben Renner von der Jugendfeuerwehr zeigte ebenfalls seine Feuerwehrausrüstung. Eng ist die Zusammenarbeit mit der Feuerwehrabteilung Heudorf. Diese rettete die Kinder auf verschiedenen Wegen aus dem Gebäude. Dabei verhielten sich die Kinder und Erzieherinnen vorbildlich.

So lernen die Kinder ihren Kindergarten kennen

Gut vorbereitet waren die Kinder auf die Brandschutzübung, denn die Erzieherinnen hatten mit ihren Schützlingen den Kindergarten erkundet. Dabei lernten sie, wo Notausgänge sind, wie viele Rauchmelder es gibt, und wo sie sind. Die Übungen waren auch praktischer Natur. Die jungen Feuerexperten durften "Ersthelfer" sein. Die Erzieherinnen zeigten den Kindern, was man tun kann, wenn sich jemand verletzt hat und durften sich im Anschluss daran gegenseitig Verbände anlegen. Außerdem wurden nicht nur Feuerwehrhelme gebastelt und gemalt. "Wir haben eine Feuerwehr-Rallye organisiert, bei der die Kinder verschiedene Aufgaben bewältigen mussten und zum Schluss bekam jeder eine Urkunde zur Brandschutzerziehung überreicht", blickte Eva Angyal zurück.

Ein weiterer Höhepunkt des Projekts war der Besuch von Pastoralreferent Matthias Mutter. Er stellte den Kindern den Schutzpatron der Feuerwehr vor und erzählte eine Geschichte von St. Florian. Immerhin ist der Kindergarten St. Blasius unter katholischer Trägerschaft.