Der Eigeltinger Kirchenchor ist mit seinen 17 Sängerinnen ein kleiner Kirchenchor. Dies und die Tatsache, dass kein Mann darin singt, ist für die Dirigentin Ursula Abröll bei der Wahl der Noten eine Herausforderung.

Diese nimmt sie seit 13 Jahren an. Und bevor sie im Eigeltinger Kirchenchor war, sang sie in Aach. Darum wurde sie für 25 Jahre sakralem Gesang in einem Cäcilienverein (Kirchenchor) geehrt.

Viele Mitglieder wurden geehrt

Die Vorsitzende des Kirchenchors Brigitte Martin singt sogar seit 40 Jahren in der Kirche. Davon ist sie seit 13 Jahren Vorsitzende. Von ihren Mitgliedern wird sie für ihre Reden und ihr Organisationstalent ebenso gelobt wie für ihre große Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft.

In der vergangenen Hauptversammlung wurde die Ernennung von Ehrenmitgliedern angeregt. Und so konnte Präses Pfarrer Dominik Rimmele in diesem Jahr die ersten Ehrenmitglieder ernennen. Rosel Martin war 41 Jahr im Cäcilienverein.

Marlies Martin war 50 Jahre im Kirchenchor aktiv davon zehn Jahre in Singen. Hervorgehoben wurde, dass sie alle Stimmen gekonnt gesungen hat. Gerne half sie beim Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder vor der Hauptversammlung aus.

Chor ist im ganzen Jahr sehr aktiv

Diese Verlässlichkeit ist eine Stärke des Kirchenchors, die die Mitglieder nicht nur bei den 54 Proben und Auftritten verband. Es gab viele erfreuliche Anlässe wie runde Geburtstage und Goldene Hochzeiten, bei denen gefeiert und gesungen wurde.

Aber auch in Zeiten der Trauer bei Beerdigungen und Krankheit helfen sich die Sängerinnen. Zudem führte sie der diesjährige Ausflug zu einer Aufführung von „Münchhausens Lügengeschichten“ auf Deutschlands größte Freilichtbühne in Ötigheim.

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Nach dem ausführlichen Bericht von Schriftführerin Meta Keller war Präses Dominik Rimmele erstaunt, wie oft er übers Jahr dem Gesang des Kirchenchors lauschen konnte und wie oft sich die Sängerinnen trafen. Er dankte für „das aktive Leben des Kirchenchors in den Gottesdiensten und bei anderen Anlässen“ und stellte fest: „Nicht nur das Singen verbindet sie!“